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Mittwoch, 07.11.2018

Das Afrika-Haus Berlin feiert sein 25-jähriges Jubiläum!

25 Jahre Afrika-Haus in Berlin

Das Afrika-Haus in Berlin Moabit ist seit 1993 ein Ort des transkulturellen Austauschs und der politischen Bildung. Mit vielfältigen Veranstaltungen und Projekten hat sich das Afrika-Haus über die Grenzen der Hauptstadt hinaus in den vergangenen 25 Jahren viel Anerkennung als ein Ort für Begegnung und Bildung erworben.

Anlässlich des Jubiläums erfolgt die Eröffnung der ersten Dauerausstellung des Afrika-Hauses zur Kolonialgeschichte Berlins.

Begonnen hatte alles 1993 in der Bochumer Straße 25 in Moabit. Hier gründete Oumar Diallo, diplomierter Soziologe aus dem westafrikanischen Guinea am 06. November 1993 den Verein Farafina e.V. und eröffnete das „Afrika-Haus". Schnell entwickelte sich die Einrichtung zu einer Begegnungsstätte mit unterschiedlichen Angeboten an die damals etwa 11.000 in Berlin lebenden Afrikaner. Inzwischen leben fast 31.000 Menschen aus afrikanischen Staaten in der Hauptstadt.

Ziel der Arbeit des Vereins ist es, Interesse und ein Bewusstsein für Geschichte und Gegenwart Afrikas wecken, lebendige Beziehungen zwischen Menschen aus verschiedenen Nationen ermöglichen und damit einen Beitrag zum toleranten Miteinander und zur besseren Verständigung unterschiedlicher Kulturen zu leisten.

In loser Folge wurden seitdem Veranstaltungen wie Filme, Lesungen, Musik Theateraufführungen ebenso angeboten wie Diskussionsrunden, Ausstellungen oder Workshops. Mit der Zeit kamen auch Beratungsangebote an alleinstehende und ältere Menschen afrikanischer Herkunft hinzu.

Seit etwa 10 Jahren konzentrieren sich Oumar Diallo und sein Team auf die Aufarbeitung kolonialer Geschichte in Berlin, auf Politik, Literatur und Philosophie Afrikas und die afrikanisch-europäischen Beziehungen. In diesem Zusammenhang wurde am 06.November erstmals eine Dauerausstellung mit dem Titel Berlin: Eine (post-)koloniale Metropole eröffnet.

Farafina bedeutet in der Sprache des westafrikanischen Volkes der Malinke „Afrika“. Der Name steht für die Gemeinschaft im Zusammenleben verschiedener Ethnien. Die Arbeit des Afrika-Hauses wird durch die ehrenamtliche Tätigkeit von Vereinsmitgliedern und Freunden des Hauses geleistet. Träger des Afrika-Hauses ist der Verein Farafina e.V.
Das Afrika-Haus hat sich in den 25 Jahren seines Bestehens zu einer Institution in der Berliner Kulturlandschaft entwickelt. Über vielfältige Aktivitäten gelang es dem Team und seinen Unterstützern, den afrikanischen Kontinent transparenter zu machen, aktuelle Herausforderungen zu thematisieren und auch zu Lösungen beizutragen sowie insbesondere den Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen zu fördern. Dafür sprechen nicht zuletzt die Auszeichnungen mit dem Integrationspreis 2003 der BVV Berlin Mitte und eines Hauptstadtpreises für Integration und Toleranz der Initiative Hauptstadt Berlin e.V. 2016.

Weitere Informationen finden sich unter

www.afrikahaus-berlin.de