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„Offener Garten“ & Schnitzen und Bauen mit der Natur
Fest Bildungsverbund Moabit
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„Offener Garten“ & Schnitzen und Bauen mit der Natur
Auf ein Wort mit Wowi - Quartiersräte von Mitte treffen den Regierenden
Nach einem Würstchen in der Arminius-Markthalle fand Klaus Wowereit, der gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Christian Hanke den ganzen Tag schon in Mitte unterwegs war, um sich die unterschiedlichsten Projekte anzusehen, den Weg in den Bürgersaal des Rathauses Tiergarten. Hier kamen neben viel Positivem in der Arbeit von Quartiersräten und Quartiersmanagements auch Probleme zur Sprache. Norbert Onken, Moabiter Quartiersrat und Mitglied der Bürgerinitiative Siemensstraße, verwies auf die Sorgen der Anwohner mit dem Bauprojekt des Gastrogroßmarkts Hamberger. Die Antwort von Hanke und Wowereit, die auf die vorab erfolgte Bürgerbeteiligung und die Wichtigkeit von Gewerbeansiedlungen und Arbeitsplätzen für Berlin verwiesen, klang plausibel, war für betroffene Anwohner wie Onken aber nicht zufriedenstellend.
"Wir brauchen kleinere Gruppen, mehr Räume und externe Sprachförderer" - großes Thema war die Situation an Kindergärten und Grundschulen im Bezirk. Von mehreren Leiterinnen wurden die zu große Klassen- und Gruppenstärken und die nicht ausreichende Unterstützung bei der Sprachförderung angesprochen. Der Grund: letztere sei kein Ausnahmefall bei einzelnen Mädchen und Jungen. Im Gegenteil: In manchen Einrichtungen braucht fast jedes Kind Sprachförderung, hier stellen die Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache die große Mehrheit dar. Wowereit sprach unter Applaus der Anwesenden von einem "Systemfehler" und versprach, die unsinnige und nicht nachvollziehbare Querfinanzierung von Schulgebäuden aus Mitteln der Kinder- und Jugendarbeit zu überprüfen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Anregungen an die SPD-Politiker war das Problem der Befristung aller QM-geförderter Projekte. Viele hervorragend laufende Projekte sollten eine Verstetigung erfahren bzw. in eine Regelförderung übergehen. Schließlich verschwindet die Problematik, mit der sie sich beschäftigen, nicht automatisch mit Projektende. Dem steht natürlich die stark angespannte Haushaltslage Berlins entgegen.
Klaus Wowereit erkannte das Problem um die sich ausbreitenden Spielhallen im Bezirk an, Lösungen dafür seien aber schwierig. Eventuell könnten zunächst mehr Jugendschutzkontrollen helfen, so lautete ein Vorschlag aus dem Publikum.
Die Bebauungspläne des Mauerparks wurden kritisiert und gelobt, letzteres vor allem deshalb, weil die Weddinger einen besseren Zugang zu dem beliebten Park zwischen Prenzlauer Berg und Wedding bekommen sollen. Zum Weddinger Afrikafest, so ein weiterer Vorschlag, sollten beim nächsten Mal mehrere Quartiersmanagements an einem Strang ziehen.












