Suche

Newsletter bestellen für

Logo EnergiesparratgeberMit dem EnergieSpar-Ratgeber können Sie Heiz- und Stromkosten senken
Mittwoch, 03.10.2007

Beusselstraße - bunt und kommunikativ

Musik, Information, Kunst, und jede Menge nette Gespräche mit Nachbarn und Leuten aus dem Kiez - das Beusselstraßenfest machte es möglich. Ein Fotospaziergang:

Alle Fotos: Eva-Maria Kaes, Plakat: ABCebra Iris Marmulla
Luftballons dürfen natürlich nicht fehlen bei einem Straßenfest. Es fiel allerdings positiv auf, dass es beim Beusselstraßenfest keine teuren Alu-Kitsch-Ballons gab; die einzigen, die welche verteilten, waren die Infostände der politischen Parteien.
Natürlich verglichen die BesucherInnen das Beusselstraßenfest mit dem Turmstraßenfest - dabei schnitt das Fest in der Beusselstraße durchweg besser ab, weil es nicht Kommerz- sondern Kommunikations-orientiert war.
Das Kistenklettern war für Heranwachsende eine Herausforderung. Papa und Mama konnten beruhigt dabei zusehen, denn die Kinder wurden angegurtet und gut gesichert.
Der Rekord lag bei 26 Kisten - das macht bei einer Kistenhöhe von 60 cm respektable 15,60 Meter!
Herr und Hund - einer passt auf den anderen auf!
Die Polizei war vertreten mit einem Fahrrad-Parcour.
Da konnten auch 9-jährige mal so richtig zeigen, was in ihnen steckt ...
CONTACT, die Rockband, die bereits für MoViT im Nachbarschaftstreff gespielt hat, begeisterte auch hier die Zuhörer - und wer nicht zuhörte, kam mit dem Banknachbarn ins Gespräch
Kunst und Filz und Filz und Kunst - zu anderen Zeiten auch in der plattform moabit, Oldenburger Str. 3, zu bewundern.
Die "Indulgenen Schwestern" verteilten Küsschen, Präservative und gute Tipps gegen AIDS.
ASTA e.V., ein Verein zur Sprachförderung aus der Wittstocker Straße, bot preiswert gebrauchte Bücher und Fernseher an.
Globale e.V. mit Eine-Welt-Waren und einem "Kaffee-Parcour", der den Weg aufzeigt, den herkömmlich vermarkteter Kaffee nimmt -und wie wenig dabei für den Kaffebauern selber abfällt!
Die Nutzbar stellt sich und ihre verschiedenen Angebote vor; das Glücksrad hatte regen Zulauf.
Die Glücksrad-Dreherin Renate Knöpfel freute sich auch über kleine Preise: "Ich habe zwei Bonbons."
Das Haus der Weisheit stellte an seinem Informatoionsstand seine verschiedenen Angebote vor.
Ein ganz besonderes Ereignis: die Inszenierung eines "Freischütz"-Projektes in der Reformationskirche: Es sangen Sabine Hill, Fabienne Jost, Robert Klöpper, Till Schulze; am Klavier Stefan Paul und Michael Wilhelmi.
Das großformatige Bild von Joachim Lauer gab den Hintergrund für die rund 90-minütige Vorführung. Etwa 70 Menschen schauten sie sich an; die sehr geringe Fluktuation der Zuschauer zeigt, wie sehr die Darstellung fesselte.
Unter der Regie von Reimar Stolze hatten sich interessierte Moabiter und Moabiterinnen gemeldet, um mit Bewegungen aus dem "Theater der Unterdrückten" des brasilianischen Theaterpädagogen Augusto Boal eien andere Ebene als die musikalische auszudrücken.
PVC, die altgediente Berliner Punkband, spielte auf der Bühne vor der Post und fand ein interessiertes Publikum.
Mal so richtig aufeinander losdreschen - und ganz sicher sein, dass nichts dabei passieren kann - wann kann man das schon mal so richtig ausleben? Da hat es sicher auch so manchen Erwachsenen mal gejuckt ...
Michael Wiesemann-Wagenhuber vom Frechen Spatz e.V. hat das Beusselstraßenfest mit seinen rund 30 Programmpunkten auf zwei Bühnen plus dem Opern-Projekt organisiert.
Das Beusselstraßenfest - zum ersten, aber hoffentlich nicht zum letzten Mal!
emk