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Montag, 22.05.2017

Das gelungene Gehsteigfest am 19. Mai 2017

Am Freitag, 19. Mai 2017, feierte nicht nur Berlin das "Fest der Nachbarn", den "European Neighbours Day". Ein weiteres Mal fand in diesem Rahmen das Gehsteig-Fest in der Rostocker Straße statt. Das Fest begann bei herrlich frühsommerlichem Wetter um 15 Uhr. Nachbarn und Einrichtungen der Straße gestalteten das Fest mit Mitmach-Angeboten, mit leckerem Essen u.a. vom Grill und mit selbst gebackenen Kuchen und einem kleinen Bühnen-Programm. Höhepunkt war der Auftritt einer professionelle Salsa-Truppe, die nach ihrer Darbietung die Gästeschar zum Mitmachen einlud. Die ganze Rostocker Straße wurde zuvor mit Wimpel-Bändern geschmückt. Wie in den Vorjahren kam es zu vielerlei Begegnungen und Gesprächen auf dem Gehsteig und Hof des Stadtschlosses.

Apropos Stadtschloss: Elke Fenster, Chefin des Moabiter Ratschlag e.V., konnte auf dem Fest einen Scheck der Berliner Sparkasse über 10.000 Euro in Empfang nehmen. Das Geld soll zur Verbesserung des Fußbodens im Stadtschlosstreff eingesetzt werden.

Veranstaltet wurde das Fest vom Moabiter Ratschlag e.V. mit Unterstützung durch das Quartiersmanagement Moabit West und viele andere Träger und Organisationen sowie natürlich von vielen Nachbarinnen und Nachbarn.

Nebenstehend finden Sie einige fotografische Impressionen vom Fest am 19. Mai 2017.

Nachbarschaft entdecken und leben - Hintergrund zum Fest der Nachbarn anderswo und in Moabit 

Das Fest der Nachbarn ist eine französische Erfindung. Erstmals wurde es 1999 in Paris gefeiert, seit 2004 dann auch in Deutschland. Es findet seither immer am letzten Freitag im Mai statt. Heute wie damals geht es darum, etwas gegen die Isolation und für die Nachbarschaft zu tun. 2013 fand das Fest der Nachbarn in Berlin an 65 Orten statt. Geboten wurde ein bunter Strauß an Veranstaltungen: Flohmärkte, gemeinsames Musizieren, Märchen erzählen, lange Kaffeetafeln und vieles mehr. 2015 stieß in Moabit die Rostocker Straße dazu, mit einer "wahnwitzigen Idee", so Organisatorin Aninka Ebert. Entlang der rund 700 Meter langen Straße wurden damals 56 Häuser mit einer Wimpelkette verbunden - ein schönes Beispiel für ein nachbarschaftliches Miteinander. Dazu organisierten Nachbarn Mitmach-Angebote vom Sütterlin-Schreiben bis hin zu Glücksrad. Eine Umfrage nach dem Fest hatte ein eindeutiges Ergebnis: Das Fest muss auf jeden Fall wiederholt werden.

Lizenzinhaber des Festes der Nachbarn in Deutschland ist der Verband soziokulturelle Arbeit (www.das-fest-der-nachbarn.de). Er koordiniert das Fest unter der Schirmherrschaft des Europaparlaments und verteilt Luftballons. Größere Vorhaben sollten etwa sechs bis acht Wochen vorher bei der Verwaltung angemeldet werden. Das Fest findet ja auf der Straße statt.

Veranstalterkontakt: 

Aninka Ebert im Stadtschloss Moabit, Rostocker Straße 32, unter  Tel. 39 08 12 17 oder per E-Mail an aninka.ebert[at]moabiter-ratschlag[.]de

 

Allgemein zum Fest der Nachbarn in Berlin

Das Fest der Nachbarn findet nicht zentral an einem Punkt in Berlin statt, sondern dezentral an vielen verschiedenen Orten: im Innenhof oder im Garten eines Wohnhauses bzw. an einem der unzähligen Orte.

Hier kommen Sie zu den Nachbarschaftsaktionen für diesen Tag: www.das-fest-der-nachbarn.de Koordiniert wird der Tag in Berlin vom Verband für sozial-kulturelle Arbeit e. V.

Informationen und Kontakt zu den Organisatoren: 

Weitere Informationen erhalten Sie beim European Neighbours Day unter www.european-neighbours-day.com und www.das-fest-der-nachbarn.de sowie im Koordinationsbüro des Verbands für sozial-kulturelle Arbeit. Ihr Ansprechpartner dort ist Maik Eimertenbrink, eimertenbrink[at]sozkult[.]de, Tel. 030 – 864 21 474.

Fotos & Text: Gerald Backhaus