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Donnerstag, 17.03.2016

Das war das Stadtteilplenum im März 2016


Moderatorin Susanne Torka
Große Freude beim QM-Team
Quartiersmanagerin Beatrice Pfitzner
Elke Fenster, Moabiter Ratschlag e. V.


Aninka Ebert, Moabiter Ratschlag e. V.

Quartiersratssprecherin Jutta Schauer-Oldenburg

Bericht über das Stadtteilplenum Moabit West im März 2016

Der Moabiter Ratschlag e. V. und die S.T.E.R.N. GmbH luden zum Stadtteilplenum am 15. März 2016 in den Nachbarschaftstreff. Es moderierte wie gewohnt Susanne Torka.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Aktuelles aus dem Kiez“ berichtete Beatrice Pfitzner vom Quartiermanagement Moabit West über aktuelle Projekte, die 2016 gefördert werden. Sie stellte zuerst das Verschönerungsprojekt im Waldstraßenkiez vor. Ein Grund für dieses Projekt war der verdreckter Spielplatz in der Emdener Straße. Nun soll es eine Aufräum- und Bepflanzungsaktion zusammen mit Schulen und der BSR geben. Zu Beginn Anfang Mai wird eine Begehung bzw. ein Rundgang stattfinden. Projekträger ist die Stadtmuster GbR, bekannt als Organisatorin der Moabiter Lesewoche.

Bei dem Projekt "Bildungsübergänge begleiten" geht es vor allem um Workshops für Pädagogen und Schüler, aber auch um Veranstaltungen für Eltern. Träger ist das Paulo‐Freire‐Institut, das auch im QM-Gebiet Moabit-Ost Projekte umsetzt.

Außerdem erwähnte Beatrice Pfitzner Fortführungsprojekte, die auch 2016 weitergeführt werden: Der "Tag des Handwerks in Moabit" findet dieses Jahr am 16. und 17. September statt. Am Freitag informieren sich vor allem Schulklassen und Jugendliche über die Ausbildungsmöglichkeiten beim lokalen Handwerk. Am Sonnabend, dem bundesweiten "Tag des Handwerks", können auch Nachbarn hingehen und schauen, was bei ihnen um die Ecke so hergestellt wird.

Die erfolgreichen Gütermärkte, sechs an der Zahl im Jahr 2016, sowie thematisch dazu passende Workshops gibt es im ZK/U.

Beim Projekt "Hilf den Helfenden!", für das sich Träger noch bis zum 7. April 2016 bewerben können, geht es vor allem darum, Ehrenamtliche durch Beratung zu unterstützen. Hier finden Sie die Ausschreibung: http://www.moabitwest.de/Traeger-fuer-das-Projekt-Hilf-den-Helfenden-gesucht.5767.0.html, die Sie gern auch an Interessierte weiterleiten können.

Unter dem Motto "Moabiter Möglichkeiten" soll es bei einem neuen Projekt um Bildungsmöglichkeiten für Flüchtlinge gehen. Am Konzept wird derzeit noch gefeilt. Das Projekt soll für alle Moabiter geöffnet werden.

Beatrice Pfitzner wies zudem auf die anstehenden Gremienwahlen für Quartiersrat und Aktionsfondsjury hin. Unter dem Motto "Setze Dich ein für Moabit West!" werden interessierte Frauen und Männer als Kandidaten für die beiden Gremien der Bürgerbeteiligung gesucht. Es sollten Menschen sein, die mit entscheiden möchten über bauliche, soziale und integrative Projekte in ihrem Umfeld. Am 12. April wird es dazu eine Informationsveranstaltung im Nachbarschaftstreff geben. Bis zum 25. April kann man sich entscheiden, ob man kandidieren möchte. Am 17. Mai stellen sich alle Kandidaten beim Stadtteilplenum vor. Gewählt wird vom 17. bis 21. Mai an verschiedenen Orten in Moabit, bevor am 21. Mai dann die neuen Besetzungen der beiden Gremien feststehen und bekannt gegeben werden. Den Kandidaten-Aufruf finden Sie hier.

Elke Fenster, Geschäftsführerin des Moabiter Ratschlag e. V., berichtete über das Projekt „Stadtteilkoordination Moabit“, das seit Anfang 2015 bis bis Ende 2016 unter der Regie ihres Vereins läuft.

Ziele und Aufgaben der Stadtteilkoordination:

- Vernetzung in den Stadtteilen und Rückkopplung der dort diskutierten Themen in die Verwaltung und umgekehrt gewährleisten

- Beteiligung der Bürger und Akteure am Meinungsbildungsprozess zur Gestaltung der Stadtteile

Beteiligte Partner: 

- die Bürger und ihre Initiativen

- Bezirksamt Mitte, Fachämter und die Abteilung sozialraumorientierte Planungskoordination (Petra Patz-Drüke)

- Bezirkspolitik, BVV-Ausschüsse

- Organisationen und Einrichtungen in Moabit

Ziel war und ist es, Stadtteilkoordinationen flächendeckend im Bezirk Mitte - in zehn Bezirksregionen - zu installieren. Sie sind nicht auf benachteiligte Quartiere beschränkt und werden angebunden an bestehende Nachbarschaftszentren.

Die Finanzierung erfolgt ab 2016 aus dem Bezirkshaushalt mit den Ausnahmen Moabit, Wedding und Gesundbrunnen. Diese drei Stadtteilkoordinationen werden bis Ende 2016 aus dem Netzwerkfonds finanziert, ab 2017 kommt das Geld dafür auch aus dem Bezirkshaushalt. Das Gesamtbudget dafür beträgt 300.000 Euro im Bezirkshaushalt von Mitte und wurde von der BVV beschlossen. Jede der zehn Regionen erhält 30.000 Euro pro Jahr, für Moabit gibt es - da zwei Regionen abgedeckt werden - 60.000 Euro pro Jahr.

Zu den Aktivitäten, die im Rahmen der Stadtteilkoordination Moabit stattfinden, zählen der "Runde Tisch Seniorenarbeit" (Moabit ist auf diesem Gebiet Vorbild für andere Bezirksregionen), Kiezspaziergänge, die Sozialkommissionen zu unterstützen, das Abstimmen mit den Fachämtern des Bezirks, das Führen einer Handkasse für bürgerschaftliches Engagement, die Kinder- und Jugendbeteiligung (und die Qualifizierung der Mitarbeiter dafür), ein monatlicher Newsletter, diverse Informations- und Beratungsgespräche sowie eine Ideenschmiede, bei der erkundet wird, was sich die Bewohner wünschen. In der Folge kommt es dazu, dass daraus Veranstaltungen und Konzepte entwickelt und/oder koordiniert werden. 

Zu den aktuelle Planungen gehören u. a. die folgenden:

- IFTAR - gemeinsames Fastenbrechen im Ramadan (in diesem Jahr geht der Fastenmonat vom 6..6. bis 4.7.)

- ein zweites Moabiter Nachbarschaftstreffen vor dem Rathaus Tiergarten am 27. Juni 2016 - mit einer langen Kuchentafel unter dem Motto „Moabiter Vielfalt“, gedacht für Ältere und Jüngere

- ein Kiezspaziergang für Ältere im Herbst zum Thema Mobilität (gute Nachricht: der Mobilitätsdienst bekam aktuell eine personelle Aufstockung)

- das Kinocafé in Moabit, was lange vom QM gefördert wurde. Es ist ein Projekt, das ganz klein anfing und jetzt - nach der Zeit in der Zunfthalle - im Rathaus an einer festen Stelle stattfindet. Dort werden Filme mit breitem Spektrum gezeigt. Zusätzlich wandert das Projekt an verschiedene Orte im Kiez und bringt entsprechende Filme dorthin mit. Ermöglicht wurde dies durch einen lokalen Spender, die Firma ATOTECH. Elke Fenster empfahl den Film „Sound of Heimat“, den sie selbst im Rahmen des Moabiter Kinocafés sah. Er hatte zum Inhalt, warum viele Deutsche ihre eigene Volksmusik nicht so mögen wie bei Menschen anderer Völker üblich.

- die Förderung von lokalen Nachbarschaftsgruppen und lokalen Treffpunkten in Moabit. Elke Fenster berichtete über eine Seniorengruppe, die sich in einem Kinderladen in der Melanchtonstraße trifft, außerdem erwähnte sie ein mit QM-Geldern gefördertes Projekt zur Seniorenarbeit.

Ulrich Krüger betonte, dass es ganz wichtig sei, bei all dem die Wünsche der Bürger in den Mittelpunkt zu stellen. Er selbst ist Mitglied in der Sozialkommission und wirkt mit beim Projekt „Ehrenamt in der Nachbarschaft“ mit, dass u. a. dabei hilft, Geflüchteten Wohnraum zu vermitteln.

"Nachbarschaft entdecken und leben"

Unter dem Motto „Nachbarschaft entdecken und leben“ berichtete Aninka Ebert vom Moabiter Ratschlag e. V. über das immer am letzten Freitag im Mai anstehende „Das Fest der Nachbarn“. Die Idee dazu wurde ursprünglich in einem Stadtteil von Paris geboren. Damals sollte es gegen die Isolation gehen und darum, sich kennenlernen und solidarisch zu sein. Es war ein großer Erfolg in Paris, der sich später auf Frankreich und auch Belgien übertrug. Die Straßen- und Häuserfeste fanden 2004 zum ersten Mal statt, später kamen sie unter die Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments. Wichtig bei diesen Festen ist es, dass sie dezentral stattfinden, theoretisch an jedem Ort möglich sein können, und dass alle Menschen dazu einladen können. Nicht nur Institutionen und Vereine, sondern auch Einzelpersonen dürfen dazu aufrufen. Mittlerweile machen 36 Länder mit, es gibt ca 30 Mio. Feiernde, und die Koordination der Veranstaltungen in Deutschland hat der Verband für sozio-kulturelle Arbeit e. V. (vska) übernommen.

Wer mit den Nachbarn in seinem Haus oder seiner Straße am 27. Mai etwas organisieren möchte, kann ganz einfach "offiziell" mitmachen. Dazu geht man auf www.das-fest-der-nachbarn.de und meldet sich dort an. 

2013 waren es 65 Orte in Berlin, an denen an dem Tag gefeiert wurde. Etwas Besonderes ist die Luftballonaktion als ein verbindendes Element - an vielen Orten lassen die Nachbarn an dem Tag im Mai zu einer bestimmten Uhrzeit Luftballons steigen. Der Moabiter Ratschlag e. V. war schon ein paar Mal dabei. Einmal gab es eine leider total verregnete Kuchentafel im Ottopark, im Folgejahr wurde "Das Fest der Nachbarn" mit der Langen Nacht der Familie zusammengelegt. 2015 veranstaltete der Verein das "Gehsteigfest Rostocker Straße", bei dem eine Wimpelkette alle Häuser verbinden sollte. Das klappte auf weiten Strecken der 700 Meter langen Straße, und das Fest brachte unterschiedliche Leute zusammen. Alles stand dabei unter dem Motto "Aktivieren, Mobilisieren und auf die Straße holen". Aktiviert wurde durch Aushänge, persönliche Ansprache, Vorbereitungstreffen zum Mitgestalten, Transparenz, berichtete Aninka Ebert. Ein „Was ist wo“-Plakat informierte die Anwohner über die verschiedensten Aktionen während des Straßenfestes wie Sütterlin-Schrift-Schreiben, Würstchen-Grill und Flohmarkt. Es gab viele positive Rückmeldungen. Schnell wurde klar, dass die Beteiligten ein solches Fest auf jeden Fall wieder feiern möchten. Deshalb findet das „Gehsteig-Fest Rostocker Straße“ dieses Jahr am 27. Mai von 15 bis 19 Uhr statt. 

Am 17. März um 17.30 Uhr gibt es dazu ein erstes Vorbereitungstreffen, aber auch danach kann man sich einbringen. Kontakt: Stadtteilkoordination Moabit, Moabiter Ratschlag e.V., Rostocker Str. 32, 10553 Berlin, Tel. 030 390812-0, E-Mail: stadtteilkoordination[at]moabiter-ratschlag[.]de http://moabiter-ratschlag.de/nachbarschaftshaus/stadtteil-moabit/

Aninka Ebert gab noch ein paar praktische Hinweise. Wichtig zu wissen: anders als am Tag der Fête de la Musique am 21. Juni ist es am 27. Mai nicht automatisch erlaubt, im Freien Musik zu machen. 8 bis 6 Wochen vorher sollte man daher seine Veranstaltung anmelden, wenn man Größeres vorhat und die Nutzung von öffentlichem Straßenraum anmelden muss. Der Moabiter Ratschlag e. V. bekam für die Gestaltung des Nachbarschaftsfestes im vergangenen Jahr vom "Verbund Nachbarschaft" einen Preis in Form von Spielgeräten für draußen wie Kegel, Wurfscheiben usw. Luftballons kann man beim Verband für sozio-kulturelle Arbeit e. V. (vska) in der Tucholskystraße abholen. Gasluftballons steigen zu lassen, muss man bei der Luftfahrtbehörde anmelden, was aber ganz unkompliziert geht. Allerdings kostet es nicht wenig Geld, Ballons mit Gas zu befüllen: der Preis für Gasflaschen liegt bei 70 Euro. Letztes Jahr gab es Geld aus dem Aktionsfonds für Ballons, Gasflaschen und Wimpel. Die Luftballons kann man - so wie die Ufa-Fabrik es letztes Jahr tat - auch mit Kärtchen und Botschaften versehen. Dort gab es sogar eine Rückmeldung von einer Deutschlehrerin aus Polen, die eine Karte fand.

Moderatorin Susanne Torka wies darauf hin, dass die evangelische Kirchgemeinde Tiergarten, die über ihre Fusion berichten wollte, erst am 19. April ins Plenum kommen kann. Im Aprilplenum stellt sich zudem der Präventionsrat Mitte vor, dazu hat Torsten Haas vom Bezirksamt Mitte seine Teilnahme zugesagt. Hier zum Präventionsrat: http://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/gremien/praeventionsrat

Beim Plenum am 17. Mai findet die Kandidatenvorstellung für die Wahlen für Quartiersrat und Aktionsfondsjury statt. Im Juniplenum werden sich dann die beiden neu gewählten Gremien vorstellen.

Moderatorin Susanne Torka bemerkte, dass noch Themen für das Plenum im September und in den Folgemonaten gesucht werden. Vorschläge dazu gab es diese:

- Beatrice Pfitzner: Die Universal Hall soll von den Berliner Wasserbetrieben verkauft werden. Dem jetzigen Betreiber wurde gekündigt. Was kommt an diesen Standort? 

- Matthias Schnauss: das Entwicklungsprogramm „Smart Sustainable District“ in Moabit - wie geht es damit weiter (nach den Treffen dazu in der TU)?

- Elke Fenster: das Kultur- und Bildungszentrum Turmstraße 75 - was genau wird dort hinein kommen?

Unter Termine und Verschiedenes gab es zum letzten Punkt gleich eine Antwort von Beatrice Pfitzner: Die Zukunftswerkstatt zur Turmstraße 75 findet am 16. April von 10 bis 15 Uhr statt. Außerdem erläuterte die Quartiersmanagerin auf Anfrage einer Plenumsteilnehmerin, wie der Quartiersrat arbeitet, und für welche Maßnahmen Fördergelder ausgegeben werden. Quartiersratsmitglied Steve Rauhut (Refo) empfahl es besonders Vertretern von Initiativen, für den Quartiersrat zu kandidieren.

Aninka Ebert wies auf den 8. April hin, den Internationalen Tag der Roma. Dazu feiert der Moabiter Ratschlag e.V. zusammen mit dem RAA, und am Vortag, dem 7. April, wird der bulgarische Film „Gipsy Summer“ mit Simultanübersetzung gezeigt.

Matthias Schnauss vom Moabiter Ratschlag e. V. wies auf die Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt im Jugendclub Schlupfwinkel hin. Sie existiert seit 2007 und kann durch eine neue Förderung der Firma Total auch im nächsten halben Jahr weiter arbeiten. Geöffnet ist immer am Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr. Weitere Details: http://moabiter-ratschlag.de/index.php?id=fahrbar

Steve Rauhut machte darauf aufmerksam, dass am 16. März um 19.30 Uhr in der Refokirche wieder ein Vernetzungstreffen zum Thema Unterkunft in der Berlichingenstraße 12 stattfindet.

Quartiersratssprecherin Jutta Schauer-Oldenburg berichtete u. a. davon, wie der Weltfrauentag in der Notunterkunft für Flüchtlinge in der Levetzowstraße gefeiert wurde. Der Großmarkt Hamberger hatte dafür "ein riesiges Büfett - alles halal - spendiert". Zuvor hatten sich Bewohner der angrenzenden Agricolastraße über Kinderlärm auf dem Hof der Unterkunft beschwert, was dazu geführt hatte, dass die Kinder aus der Unterkunft nicht hinaus auf den Hof dürfen. "Man kann sie aber nicht einsperren!" Nun dürfen sie raus, denn es gab zuvor eine Hauswurfsendung an die Nachbarn, die das denen erklärt. Zu Ostern möchte Jutta Schauer-Oldenburg zusammen mit den - meist muslimischen - Kindern Plastik-Ostereier an die Bäume im Hof hängen. Und zum Frühstück möchte sie den Kindern Osterhasen aus Schokolade schenken. Dazu bat sie die Plenumsteilnehmer um kleine Spenden. Insgesamt 90 Euro kamen so zusammen. 

Susanne Torka kritisierte "Verschiebeaktionen", d. h. dass Flüchtlingsfamilien von einer Turnhalle in eine andere umziehen müssen. "Das passiert gerade und hat zur Folge, dass eingeschulte Kinder in eine andere Turnhalle und dadurch in einer anderen Schule neu beginnen müssen. Wenn sie wenigstens in eine Wohnung umzögen, dann würde sich der Umzug ja lohnen..." 

Der nächste Stadtentwicklungsausschuss Mitte findet am 7. April um 17.30 Uhr mit dem Sitzungsteil 1, einer Vorortbegehung in der Liebenwalder Straße 33, 13347 Berlin statt. Treffpunkt: 17:30 Uhr vor Liebenwalder Straße 33. Sitzungsteil 2:  ab ca. 18.10 Uhr, Reinickendorfer Str. 55, am Nauener Platz (Haus der Jugend), 13347 Berlin, Nachbarschaftscafe Kiezkuchen (EG). Er wird sich u. a. mit den Milieuschutzsatzungen befassen. Wie will das Bezirksamt seine Bescheide verfassen, und wie wird es zu einem gebietsspezifischen Mietspiegel kommen? Sie wies darauf hin, dass in Neukölln der Milieuschutz nichts nützt, da das dortige Bezirksamt keine Mitarbeiter hat, um ihn durchzusetzen. Dort soll es deshalb einen Aufstellungsbeschluss geben. Auch in Mitte teilte Bezirksstadtrat Carsten Spallek mit, dass er dafür kein Personal habe. 

Vergangene Stadtteilplena

Die Berichte der vergangenen Stadtteilplena finden Sie wie immer unter folgendem Link: http://www.moabitwest.de/Das-Stadtteilplenum.171.0.html 

 

 

Text & Fotos: Gerald Backhaus