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Veranstaltungen

Mittwoch, 18.01.2012
11:00 - 18.02.2012 14:00

Ausstellung „Impressionen eines Maljahres“

Samstag, 04.02.2012
15:00

Kinocafe

Montag, 06.02.2012
19:00

ab:sicht 11 - Nicolas Winding Refn

Dienstag, 07.02.2012
09:30

Bewegungs-Picknick: Minnies (0-1,5 Jahre)

Dienstag, 07.02.2012
16:00 - 17:30

Singen einfacher Lieder

Dienstag, 07.02.2012
16:30

Stagnation des Lastverkehr per Schiff

Dienstag, 07.02.2012
18:00

AG Spielhallen trifft sich

Logo EnergiesparratgeberMit dem EnergieSpar-Ratgeber können Sie Heiz- und Stromkosten senken
Freitag, 03.04.2009

Das war ein Fest!!!

Hoffnungsvoll, etwas feierlich und sehr fröhlich ist das Jugendhaus in der Berlichingenstraße am Freitagnachmittag eröffnet worden.

Birgit Klesper, Leiterin der Corporate Responsibility der Telekom; René Obermann, Geschäfstführer der Telekom; Rainer-Maria Fritsch, Stadtrat für Jugend und Finanzen im Bezirk Mitte; Volker Tepp, Geschäftsführer der Diakoniegemeinschaft Bethania e.V. (v.li). Obermann erläuterte die Ziele der "Ich kann was!"-Initiative der Telekom: die Förderung und Stärkung der Kompetenzen besonders von sogenannten "Lückekindern" im Altern zwischen 9 - 14 Jahren. Die Eröffnung der B8 war zugleich der Startschuss für das bundesweite Förderprogramm der Telekom-Initiative.
Das Medien-Interesse ist erfreulich groß: nach der Pressekonferenz werden alle Beteilgten noch einmal interviewt.
Währenddessen schauten sich die ersten Besucher schon die kleine Ausstellung im Nebenraum an, die den Entstehungsprozess des Hauses zeigten, der sich über mehrere Jahre hingezogen hat. Nebenbei bemerkt ist die B8 erste neu gebaute Jugendeinrichtung im Bezirk Mitte seit 1966!
Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke nahm natürlich auch an dem Fest teil.
Uli Hoeness, der Manager des 1.FC Bayern, war vom ersten Augenblick an von Kickern aller Altersklassen umlagert.
Auf der Bühne sorgten die Rapper von Sollihood dafür ...
...dass sich das Publikum schon mal so richtig eingrooven konnte.
Trotzdem gab es Gelegenheit zum "informellen Austausch":die Stadträtin für Bildung und Kultur, Dagmar Hänisch und der Vorsitzende des Bezirkselternausschusses, Michael Wiesemann-Wagenhuber.
Auch Ibrahim, einer der Betreuer der Huttenkids & Co, nutzte die Chance, um mit dem Basketball-Profi Alex King ins Gespräch zu kommen.
Helmut Rösener von der S.T.E.R.N. GmbH (2. v. re) gehörte mit zu denen, die das Projekt bei der Gesellschaft zur behutsamen Stadterneuerung über viele Jahre hinweg betreut haben und deren Beharrlichkeit es zu verdanken ist, dass der ehemalige Parkplatz für Siemens-Mitarbeiter jetzt zu einem Gelände für Kinder geworden ist. Den Grundstückstausch mit Siemens haben Steffen Siegert (li.) und Uwe Preissler (2.v.li.) von der DSK vorbereitet und durchgeführt.
Auch Birgit Hunkenschroer (Mitte), ebenfalls von der S.T.E.R.N. GmbH, hat sich sehr dafür eingesetzt, dass dieses Haus entstehen konnte. Als letztes Bauprojekt im QM-Gebiet wurde die B8 noch aus dem Topf der Mittel für Sanierung bezuschusst.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin kam nicht so leicht durch zur Bühne, so sehr wurde er von Presseleuten und Kamerateams umlagert.
Als er es dann doch nach oben geschafft hatte, sprach er davon, dass es eine gesellschaftliche Verantwortung sei, Kinder und Jugendliche zu fördern, speziell solche aus sozial benachteiligten Gruppen.
Damit das Ganze auch für das Publikum spannend und interessant blieb, kam Loay, ein 15-jähriger Junge aus dem Kiez, auf die Bühne und befragte Wowereit und Obermann: Warum genau ist es wichtig, Kinder zu fördern? Wie genau stellen Sie sich das vor?
Norbert Carius übernahm das Mikrophon, um Uli Hoeness zu interviewen. Bei dieser Gelegenheit offenbarte Hoeness, dass er ein außerordentlich großzügiges Gastgeschenk mitgebracht hatte: eine Spende des Bayern-Clubs in Höhe von 30.000 Euro und 100 Trikots zum Verschenken!
Volker Tepp, der Geschäftsführer der Bethania Diakoniegemeinschaft e.V., die die Trägerschaft der B8 übernommen hat, rief die auf die Bühne, die das Haus zukünftig bevölkern werden: die Kiddies.
Die anwesenden Quartiesräte hörten interessiert zu, als die Kinder beschrieben, was sie zukünftig in der B8 alles machen wollen; hier Sabina Hamm (Mi li.) und Matthias Kuhlmann (Mi.re.)
Hintere Reihe (v.li.) Klau Wowereit, Rainer Maria Fritsch, Beatrice Al-Mardini-Krukow, Leiterin der Kinderetage im Stadtschloss, René Obermann. VOrdere Reihe: die Zielgruppe als Teilmenge
Dr. Christian Hanke:"Mir bleibt an einem solchen Tag, aus vollem Herzen ´Danke´ zu sagen".
Die drei Rapperinnen beschlossen mit ihrem Auftritt den offiziellen Programmteil auf der Bühne.
Auch sie fanden noch ein aufmerksames Publikum
Danach begann die Führung durch das Haus und über das Gelände, die eröffnet wurde mit der Überreichung eines symbolischen Schlüssels an Volker Tepp.
Der ausrangierte Doppeldecker-Bus wird zukünftig als Sprayer-Station Dienste tun.
Für die Jüngeren wird es auch noch andere Spielangebote geben; das Schwungtuch vermittelt einen ersten Eindruck von der Vielfalt der Möglichkeiten ...
... ebenso wie die afrikanischen Jonglier-Stäbe und die Jonglierteller.
Sehr interessiert zeigte der Regierende Bürgermeister sich an den Leckereien aus der mediterranen Küche, die die "MüfüMü" ("Mütter für Mütter") eigens für das Eröffungsfest zubereitet hatten. Wowereit ließ sich zunächst von Badri Tavangarian (Mitte) fachkundig beraten ....
... bevor er sich dann mit allen anwesenden MüfüMüs und der Projektleiterein Shiva Saber-Fattahy (2.v.re.) ablichten ließ.
Emine erklärt dem Bezirksbürgermeister, wer Spongebob Schwammkopf ist, der als Dekoration am Zaun hängt
Ein Blick nach draußen vor den Eingang zeigt: hier können alle Promis ganz beruhigt und entspannt sein; die Jungs vom Projekt "Väter und Söhne" passen gut auf. Sie haben für dieses Fest in Absprache mit der Telekom die Security übernommen - eine richtige Aufgabe - schließlich waren während der Feier rund 700 Menschen auf dem Gelände.
Da ist es doch klar, dass die Jungs sich auch mal mit "dem Boss" ablichten lassen wollen - obwohl René Obermann ganz und gar nicht als solcher auftritt. Eher läßt Obermann sich von Alex King zum Körbewerfen verleiten ...
... was der 2-Meter-Mann natürlich auch gerne tut. Seit der letzten Saison ist er Forward bei den Telekom Baskets. Sieht bei ihm ganz leicht aus ...
... ist aber nicht so einfach nachzumachen ...
... darum verrät Alex King ein paar Profi-Tricks. Da passen nicht nur die Kids gut auf ...
... auch Wowereit, Baustadtrat Gothe (re.) und Volker Tepp (li) hören genau hin.
Der Promifaktor war bei der Eröffnungsfeier der B8 so hoch wie selten im Kiez, da kamen die Autogramm-Sammler voll auf ihre Kosten. Auch Rainer-Maria Fritsch wurde gebeten, seine Unterschrift auf einen mitgebrachten Fußball zu setzen.
Regelrechte Schwerstarbeit leistete Uli Hoeness, der für die Kiez-Kids ca. 500 Fußballschuhe, Basecaps und T-Shirts klaglos mit seiner Unterschrift versah.
Für die Fotografen stellte er dann sogar noch eine Kickerszene - richtig geschossen hat er aber nicht "Ich habe leider nicht die richtigen Schuhe an".
Im anschließenden Interview mit n-tv sagte er, dass er als Heranwachsender häufig auf ganz miserablen Plätzen gespielt hat. "Meine Freunde und ich, wir wären froh gewesen wären, wenn wir einen solchen Platz wie den hier zum Kicken gehabt hätten."
´Sehen und gesehen werden´
Ute Winter ist im Jugendamt zuständig für die Kinder- und Jugendeinrichtungen des Bezirksamtes in Moabit West - also auch für die B8. Neben ihr der Bauherr, Tilman Jahn.
Das Betreuer-Team aus dem Jugendclub Schlupfwinkel.
Auch wenn die beiden Rapperinnen zuvor auf der Bühne noch recht kritische Worte für die Obrigkeit gefunden hatten, nahmen sie doch gerne die Gelegenheit für ein Foto mit dem Regierenden wahr.
Der Rap der Sollihood-Jungs wurde vom Fernsehteam aufgenommen.
Dann war es Zeit, die 500 rosa und silberweiß-farbenen Ballons mit den Absender-Karten von "Ich kann was" aus den beiden Netzen zu entlassen.
Dazu nahmen René Obermann und Klaus Wowereit jeder eines der Netze in die Hand und ließen sie auf ein Kommando hin aufgehen
Die Ballons schwebten in den Abendhimmel davon - mal sehen, ob eine Rückmeldung kommt von jemandem, der eine Karte findet!
Festhalten gilt nicht, Herr Wowereit!
Eine Wand voller guter Wünsche, Ermunterungen und Glückwünsche sollte das auf den Zaun aufgespannte Transparent werden. "Wenn du es willst, dann kannst du es schaffen", schrieb René Obermann.
Uwe und Malte von der Kinderetage pressten die passenden "Ich kann was"-Buttons.
Ein Gespräch zwischen Partei-Freunden: Mustafa Fahim und Klaus Wowereit ...
... und eine letzte Unterschrift von Wowereit auf´s Basecap von Beatrice Al-Mardini-Krukow.
Ab Montag beginnt der Alltag in der B8.
emk