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Sonntag, 02.11.2008

Der Countdown zur Langen Nacht des Buches

Hier finden Sie die Vorleserinnen und Vorleser, die wir auf der Startseite von moabitwest.de seit dem 1. November vorgestellt haben

1. November: Fadi Saad

Fadi Saad (Foto: www.spiegel-online.de)

Fadi Saad, der Neuköllner, der vom ´Gangstar´ zum Quartiersmanager wurde und seine Geschichte aufgeschrieben hat in seinem Buch "Der große Bruder von Neukölln".

Auf seiner Homepage schreibt Fadi Saad über seine Entwicklung:

"Einst machte ich mit meiner Gang "Araber Boys 21" Berlin unsicher. Ich pöbelte und klaute, ich verprügelte andere und bezog Dresche - und am Ende ging ich dafür in den Knast. Doch dort fasste ich einen Entschluss: So konnte und wollte ich auf keinen Fall weiterleben! Diesen Entschluß umzusetzen, war nicht einfach, aber ich habe es geschafft.

Heute bin ich Quartiersmanager und Jugendberater und versuche, Jugendliche vor dem Absturz in Gewalt und Kriminalität zu bewahren.

Mein Leben habe ich in diesem Buch auch deshalb aufgeschrieben, weil ich zeigen will, dass es sich lohnt, niemals aufzugeben. Nicht sich selbst - und im übrigen auch nicht andere!"

Seyran Ates über "Der große Bruder von Neukölln", das vielbeachtete Buch von Fadi Saad: "Dieses Buch wird die Integrationsdebatte in Deutschland (Europa) bereichern und einen weiteren Schritt voranbringen." 

mehr Information über Fadi Saad auf seiner Homepage 

Fadi Saad liest aus seinem im September 2008 erschienen Buch bei der Langen Nacht des Buches im Großen Saal des Theater Engelbrot;  Beginn: 18.30 Uhr.

2. November: Otto Kuhnle

Der Kabarettist, Entertainer und Schauspieler ist Mitbegründer von Trio Blamage, Moderator u.a. im Varieté Chamäleon und in der Bar jeder Vernunft, und hat schon mit voelen Größen des Show-Biz zusammengearbeitet: mit Gianna Nannini, Nina Hagen, Otto Sanders, Marianne Rosenberg, Meret Becker, den Ärzten, den Toten Hosen, den Lemon Babies, Udo Lindenberg ... 

Der Titel "Quatsch deluxe" wirft Fragen auf, das weiß Herr Kuhnle aus Erfahrung. Darum beschreibt er auf seiner Homepage, wie es wurde, was es ist:

"Die vielfältigen Erfahrungen der letzten Jahre haben mich zu meinem neuen Solo-Programm „Quatsch Deluxe“ inspiriert. Ich bin stolz darauf, dass dies das erste und bislang einzige  Programm ist, das sich streng an die Richtlinien zur Qualitätssicherung gemäß EN ISO 9001 hält.
Hier wird allen Ernstes „Quatsch“ präsentiert, wobei sich das „Deluxe“ nicht nur auf meine Klamottenauswahl bezieht, sondern auch auf die, mit Hingabe überwachten, selbstgestellten Qualitätskriterien den Inhalt betreffend.
Sie wählen also mit diesem Solo-Programm ein Qualitätsprodukt, das Ihnen noch lange Freude machen wird. Ganz nach meinem Wahlspruch: Man kann Scheiße aussehen, Kacke reden, man muss halt gut angezogen sein"

mehr Information über Otto Kuhnle auf seiner Homepage

Otto Kuhnle präsentiert bei der Langen Nacht des Buches sein Soloprgramm  "Blödsinn vom Feinsten" im Nachbarschaftstreff des Stadtsschloss Moabit;  Zeit: 16.30 Uhr - 18 Uhr.

3. November: Jochen Senf

Der Schauspieler und Autor wurde 1942 in Frankfurt/Main geboren und lebt heute in Berlin.

Er ist Krimifans vor allem durch seine Rolle als Saarländer TATORT-Kommissar Max Palü bekannt. Daneben verfasste er Hörspiele und Drehbücher. 1993 debütierte er als Krimiautor mit dem Titel "Bruno geht zu Fuß", dem mehrere Romane folgten. 2006 erhielt er den Berliner Krimipreis "Krimifuchs".

"Knochenspiel" ist sein letzter Kriminal-Roman, erscheinen im Juni 2008. Es geht darin um Fritz Neuhaus, einen Lebenskünstler mit ausgeprägten Schnüfflerqualitäten, der unversehens in einen Strudel gefährlicher Ereignisse gezogen wird: Im Gebäude des "Radio Berlin Brandenburg" übergibt ihm ein Fremder sechs Chipkarten verschiedener Krankenkassen.
Warum, erfährt Neuhaus nicht. Doch bereits am nächsten Morgen erhält er einen "Hinweis": Ein Schlägertrupp klingelt ihn aus dem Bett, der deutlich an den Karten interessiert ist. Und Fritz Neuhaus hat noch immer keine Ahnung, worum es eigentlich geht ...

Jochen Senf liest im Rahmen der Langen Nacht des Buches aus seinem neuen Krimi um 22.00 Uhr in der plattform moabit, Oldenburger Str. 3a

 

4. November: "Der Kleine Stern"

"Der Kleine Stern"  ist ein Lern-Erlebnis-Programm für Kinder von 3 bis 7 Jahren und deren Eltern und ErzieherInnen, das seit 2004 mit großem Erfolg durchgeführt wird. Vor zwei Jahren wurde das Konzept vom Deutschen Institut für Urbanistik als "Best Practice" ausgezeichnet.

 'Der Kleine Stern' fördert aktives Lernen mit allen Sinnen und benutzt dabei viele verschiedenen Elemente: Bewegung, Theaterspielen, Musik, Sprechen, Zuhören, soziales Miteinander.

Christian Liebisch und Katharina Beck sind die ´Sternenbegleiter´, wenn "Der Kleine Stern" in die Kindereinrichtungen kommt. Sie nehmen die Kinder mit auf die Reise, wenn der kleine Stern seinen Freund den Mond sucht.

Im Laufe der Geschichte, die von den Sternenbegleitern erzählt und von den Kindern mit-erlebt wird, sind die Kinder gemeinsam mit dem kleinen Stern unterwegs durch das Weltall. Sie lernen die eitle Sonne kennen, sie begegnen dem Grünen Planeten, der soviel im Kopf hat, dass er schon ganz verwirrt ist, sie erfahren, was der Wind ist und vieles mehr. 

Die Sternenbegleiter geben dabei Anregungen und Motivationen, damit die Kinder 'Der Kleine Stern' eröffnet den Kindern Möglichkeiten zu wachsen, sie spüren ihre Lust "dazu zu lernen".

Christian Liebisch, der das Konzept entwickelte, geht bei seinem Konzept davon aus, dass die Voraussetzung für einen kreativen Lernprozeß die Erforschung des "Status Quo" ist - die Kinder werden zur Selbst- und Körperwahrnehmung angeleitet und drücken sich zunächst mit ihren eigenen Mitteln aus.
Lernprozesse brauchen Erfolgserlebnisse - die Sternenbetreuer stärken den Kindern den Rücken und begleiten sie in ihrem aktiven Lernprozeß.

'Der Kleine Stern' schafft motivierende und prägende Lern-Erlebnisse!

Mehr Information über "Der Kleine Stern"  auf der Internetseite www.derkleinestern.de

Im Rahmen der Langen Nacht des Buches liest "Der Kleine Stern" am 21.November von 14.15 Uhr - 15 Uhr bei SOS-Kinderdorf in der Waldstraßa 23/24aus dem Buch "Der Kleine STern sucht den Mond"

 

5. November: Katy Karrenbauer

Die Sängerin und Schauspielerin ist eines der Beispiele, die Eltern von Heranwachsenden Angst und Schrecken einjagen: die gebürtige Duisburgerin hat nämlich im ALter von 17 jahren, kurz vor dem Abituir, die Schule verlassen und wechselte an die Schauspielschule Kiel.  Neben der Ausbildung zur Schauspielerin erhielt sie Unterricht als klassische Solistin und Opernsängerin.

Sie sang in diversen Kieler Rockbands und begann eigene Lieder zu schreiben. dann kam die Rolle, mit der sie bekannt wurde: die Knastlesbe Walter in "Hinter Gittern - Der Frauenknast".

Längst hat sie diese Rollenzuschreibung hinter sich gelassen und taucht in ganz anderen, ganz unterschiedlichen Zusammenhängen auf den Bildschirmen und Kinoleinwänden auf.

Im Rahmen der Moabiter Langen Nacht des Buches wird Katy Karrenbauer um 19 Uhr im Friseursalon von Marianne Graff in der Bremer Str. 71 aus einem ihrerLieblingsbücher lesen. Was es ist, wird noch nicht verraten - Überraschung!!!

Mehr Information über Katy Karrenbauer

6. November: Michael "Bommi" Baumann

Michael "Bommi" Baumann blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Er war Mitbegründer der politischen "Bewegung 2. Juni" und wurde polizeilich gesucht. Vor den Behörden flüchtete er u.a. nach Afghanistan und Indien. In den Jahren, die er auf der Flucht verbrachte, schrieb er seine Autobiographie "Wie alles anfing".

Das  Verbot des Buches hatte eine aufsehenerregende Solidaritätsaktion von Schriftstellern und Verlegern in ganz Europa zur Folge.  Baumann wurde 1981 in London verhaftet und zu fünf Jahren Haft verurteilt. Seitdem sind von ihm weitere autobiographische Schriften erschienen.

Bei der Moabiter Langen Nacht des Buches wird Bommi Baumann aus "Rausch und Terror" lesen, einem autobiographischen Bericht, in dem er aus seinem bewegten Leben als Terrorist und Junkie erzählt.

Rausch und Terror gehörten nicht nur im Leben Bommi Baumanns irgendwie zusammen , sondern hängen auch auf ganz anderer Ebene zusammen - der "Krieg gegen Drogen" ist die Haupteinahmequelle des Terrorismus, weshalb, so Baumann "der Krieg gegen den Terror nie erfolgreich kann, solange der Krieg gegen Drogen weiter geführt wird".

Im Rahmen der Moabiter Langen Nacht des Buches wird Michael "Bommi"Baumann im Walhalla, Krefelder/ Ecke Essener Str. aus "Rausch und Terror" lesen. Beginn 20 Uhr

Da "Bommi" Baumann keine eigene Webseite hat, verweisen wir für weitere Informationen über ihn auf Wikipedia

 

7. November: Horst Bosetzky

Die Lesung von Horst Bosetzky im Kaminzimmer des Theater Engelbrot steht unter dem Motto „Halb mörderisch, halb heiter“; Beginn: 17.45 Uhr

Nicht allein diesem ominösen Kürzel -ky und dem werbewirksamen Versteckspiel, das mit ihm jahrelang getrieben wurde, verdankt der Berliner Soziologieprofessor Dr. Horst Bosetzky seine überaus große Popularität.

Mit seinen ersten beiden Romanen „Zu einem Mord gehören zwei” (1971) und „Einer von uns beiden” (1972) erschien auch die Ahnung von etwas Neuem in der deutschen Kriminalliteratur.

-ky wurde geradezu zum Inbegriff des „Sozio-Krimis”, der die Leichen nicht zur gefälligen Abendunterhaltung liefert, sondern mit ihnen ausdrücklich aufklärerische Absichten verbindet.

-ky untersucht die sozialen und politischen Zustände in diesem Land und die daraus folgenden psychischen Verletzungen der Menschen. Dabei verleugnet er nicht seinen eigenen politischen Standort, seine Distanz zum herrschenden System.

Dessen ungeachtet sind seine neun Romane und drei Kurzgeschichten-Sammlungen keine Lehrbücher. Die sozialen Analysen und politischen Exkurse sind eingebunden in eine rasante Handlung, die mit Action-Szenen, zynischen Wortwitzen und grotesk überdrehten Situationen gespickt sind - was ihn auch für das Kino attraktiv gemacht hat: „Einer von uns beiden” (1972) und „Kein Reihenhaus für Robin Hood” (1979) wurden verfilmt.

(Text entnommen dem Autorenportrait von Rudi Kost, aus: Tödliche Beziehungen, Diana Verlag, Zürich 1984)

Die Lesung von Horst Bosetzky im Kaminzimmer des Theater Engelbrot steht unter dem Motto „Halb mörderisch, halb heiter“; Beginn: 17.45 Uhr

 

Mehr Informationen über Dr. Horst Bosetzky finden Sie auf seiner Homepage

 

8. November: Sascha Lobo

Sascha Lobo wird im Rahmen der Langen Nacht des Buches in Fredy Leck sein Waschsalon in der Gotzkowskystr. 11 lesen - wo auch sonst!? Beginn: 20.30 Uhr

Sascha Lobo, Jahrgang 1975, fühlt sich als Urgestein des Internet. Er ist ein Initialzünder für Ideen. Bei der Zentarlen Intelligenz Agentur, die er mitgegründet hat, wird er aufgeführt als  ´Inoffizieller Mitarbeiter.
Zusammen mit Holm Friebe verfasst er "Wir nennen es Arbeit", dass 2006 erschien.  Die beiden beschrieben darin, wie sie sich mit Hilfe des Internet eine Lebensbasis und zugleich Spiewiese schafften. Spätestens dadurch wurde Sascha Lobo bekannt wie ein - Pardon!- bunter Hund.
Seit Oktober liegt ein neues Hingucker-Buch vor, dass Lobo gemeinsam mit Kathrin Pasig geschrieben hat: "Dinge geregelt kriegen- ohne einen Funken Selbstdisziplin". 

Auch in diesem Buch werden herkömmliche Werte auf den Kopf gestellt. Christian Geyer schrieb am 15. Oktober dazu in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:
"Das Buch ist ein Glücksfall für alle aus dem Nest gefallenen Leser, die sich berappeln und in labilen Zeiten Stand gewinnen wollen.
Es geht nicht um ein Mehr vom selben, schärfen uns die Autoren ein. Es geht nicht um eine neue, noch raffiniertere Anpassungsleistung an alte Regeln. Auch bloßes Aussitzen führt zu nichts, es sei denn zum Brechen des Astes, auf dem wir sitzen.
Nein, es geht wirklich um ein neues Denken (wenn der Begriff nicht so alt aussähe), um ein Herauskommen aus nicht mehr gedeckten Gewohnheiten, um eine Art evolutionären Sprung der Lebensführung."  

Sascha Lobo wird im Rahmen der Langen Nacht des Buches in Fredy Leck sein Waschsalon in der Gotzkowskystr. 11 lesen - wo auch sonst!? Beginn: 20.30 Uhr

 

9. November: Martina Weber

Martina Weber wird aus "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" am 21. November in der Breitscheid-Oberschule, Turmstraße 86, in der Klasse 9 lesen; Beginn: 11.35 Uhr.

Nicht die Kunst, sondern die Geschäftsführung der Breuninger-Stiftung ist das ´Handwerk´von Martina Weber. Die Breuninger Stiftung ist eine seit 1968 bestehende gemeinnützige Einrichtung, die von dem Stuttgarter Unternehmer Heinz Breuninger zusammen mit seiner Tochter Dr. Helga Breuninger gegründet wurde, die sie auch heute leitet.

Auf ihrem Internetportal stellt sich die Breuninger Stiftung vor:
"Als private und unabhängige Institution sehen wir uns in der Verantwortung, Impulse für die Bewältigung von Herausforderungen unserer Zeit zu geben. Wir sind ein kreatives und flexibles Team mit Visionären, Strategen und Machern, das neue Ideen nicht nur entwickelt, sondern in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern auf lokaler und globaler Ebene modellhaft umsetzt. Hierbei legen wir großen Wert auf eine Kultur der Begegnung und des Austauschs."

Martina Weber hat sich für ein ernstes Thema entschieden: sie wird im Rahmen der Langen Nacht des Buches lesen aus "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" von Oliver Sacks. Der US-amerikanische Neurologe ist bekannt für seine populärwissenschaftlichen Bücher, in denen er komplexe Krankheitsbilder anhand von Fallbeispielen in zwanglos-anekdotischem Stil allgemeinverständlich beschreibt.

Sein Bestseller "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" berichtet, wie sich die unterschiedlichen Störungen und Erkrankungen auf den Alltag der Patienten und betroffenen Angehörigen auswirken. Die Titelgeschichte wurde 1987 Gegenstand der gleichnamigen Oper von Michael Nyman. Oliver Sacks erzählt in dem Buch zwanzig Geschichten von Menschen, die aus der „Normalität“ gefallen sind.

Das Buch ist so geschrieben, dass es für jeden verständlich ist, auch wenn man sich noch nie mit Medizin, Neurologie oder Psychiatrie befasst hat. Es geht kaum um medizinische Seiten, mehr um die Welt, in der diese Menschen leben. Das Buch macht klar, wie Wahrnehmung allein vom Gehirn abhängt – Realität spielt sich im Kopf ab. Für „Normale“ ist es beispielsweise unvorstellbar, dass ein Mann seine Frau mit einem Hut verwechseln kann. Zum Beispiel, dass der Patient zwar Dinge sieht, sie aber nicht beim Namen nennen kann, so beispielsweise eine Rose als „rotes, gefaltetes Gebilde mit einem geraden grünen Anhängsel“ identifiziert. Diese schildern teils lustige, teils traurige Geschichten. Sie zeigen gleichzeitig, wozu das menschliche Gehirn fähig ist, wie schnell man seine „Realität“ verlieren kann und was letztendlich die Persönlichkeit ausmacht.

Martina Weber wird aus "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" am 21. November in der Breitscheid-Oberschule, Turmstraße 86, in der Klasse 9 lesen; Beginn: 11.35 Uhr.

10.November: Fabian Meier und Sebastian Fitzek

Im Rahmen der Langen Nacht des Buches sind Meier und Fitzek zu erleben in der alten Werkstatt im Meilenwerk, Wiebestraße 36-37; Beginn: 20.30 Uhr

Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den ›Seelenbrecher‹ nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben.
Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ... 

Für Publikum mit starken Nerven lesen Fabian Meier, Moderator von Spree Radio und Sebastian Fitzek, Schriftsteller, aus Fitzeks gerade erscheinenem Thriller "Der Seelenbrecher".

Fabian Meier ist ein Radiomann der "ersten Stunde" : er moderierte seine allererste Radiosendung bei Radio 100 in der Nacht zum 9. November 1989, als die Berliner Mauer geöffnet wurde. Radio 100 war Ende der 1980-Jahre der erste linksalternative Hörfunksender aus West-Berlin. Der Sender wurde 1987 gegründet und diente unter anderem Aktivisten der DDR-Bürgerrechtsbewegung als Plattform.
Seit 2004 ist Meier moderiert gemeinsam mit Jessica Witte-Winter „Die Fabian Meier Abend Show“ bei Spreeradio 105,5.

Sebastian Fitzek ist gebürtiger Berliner, Jahrgang 1971.  Auf die Frage, wann er bei sich das Talent zum Schreiben entdeckte, sagte er: "Als ich in der Schule anfing, meine Entschuldigungen selber zu schreiben."
Doch bevor er das zum Standbein ausbaute - immerhin legt er mit "Der Seelenbrecher" bereits seinen vierten Psychothriller vor, die allesamt zu Bestsellern wurden, - studierte er Jura bis zum ersten Staatsexamen, promovierte im Urheberrecht und arbeitete dann als Chefredakteur und Programmdirektor für verschiedene Radiostationen Deutschlands.

Im Rahmen der Langen Nacht des Buches sind Meier und Fitzek zu erleben in der alten Werkstatt im Meilenwerk, Wiebestraße 36-37; Beginn: 20.30 Uhr

11. November: Mesut Hastürk

Im Rahmen der Langen Nacht des Buches liest Mesut Hastürk klassische türkische Gedichte und Geschichten in deutsch und in türkisch in der Klasse 9.2 der Heinrich-von-Kleist-Oberschule an der Lewetzowstraße.

Mesut Hastürk ist ein türkischer Dichter und Autor, der als Journalist in Berlin lebt.

Er hat Kommunikationswissenschaft an der Universität Ankara studiert. Er hat für verschiedenen Zeitschriften, darunter die Literaturzeitschrift „Edebiyat Dostlari“ geschrieben.

Im Jahr 1990 ist er nach Istanbul umgezogen. Dort arbeitete er drei Jahre als Herausgeber und Redakteur. Im Jahr 1992 hat er sein erstes Gedichtband mit dem Titel „Sehri Göge Astilar“ (dt. „Sie haben die Stadt an den Himmel aufgehängt“) herausgegeben. Mit vielen Künstlern hat er Manifest für eine Künstlerbewegung unterzeichnet. Diese Künstlerbewegung hat eine große Diskussion auf Landesebene verbreitet und gemeinsam den Gedichtband „Kunduz Düsleri“ (dt. „Bibers Träume“) veröffentlicht. Ende 1993 ist er nach Deutschland gekommen. Er hat in Hamburg ein Theaterstück mit dem Titel „Fremde Pflanzen“ geschrieben.

Er schreibt und veröffentlicht Gedichte, Artikel sowie Geschichten. Im April 2005 hat er seinen zweites Gedicht Buch „Nar`aşk“ veröffentlicht.

Im Rahmen der Langen Nacht des Buches liest Mesut Hastürk klassische türkische Gedichte und Geschichten in deutsch und in türkisch in der Klasse 9.2 der Heinrich-von-Kleist-Oberschule an der Levetzowstraße.
Beginn: 09.45 Uhr

12. November: Britta Jürgs liest aus Werken von Alice Berend

Britta Jürgs gründete 1997 den AvivA Verlag, den sie auch heute noch leitet. AvivA widmet sich insbesondere den Frauen in der Kunst- und Kulturgeschichte. Mit diesem Schwerpunk hat der Moabiter Verlag bisher Pionierarbeit geleistet.
"Die Bräutigame der Babette Bomberling" - eines der drei Werke von Alice Berend, die der AvivA Verlag wieder neu aufgelegt hat.

"Wunderbar ironisch und leichtfüßig führt Alice Berend eine illustre Gesellschaft von reich gewordenen Kleinbürgern und verarmten Adligen, Langzeitstudenten und aufstiegsbegierigen Parvenüs vor und skizziert das Tableau eines längst vergangenen Berlin, das auch erstaunlich aktuelle Züge trägt."
So beschreibt der AvivA Verlag die Werke der 1875 in Berlin geborenen Schriftstellerin Alice Berend.

"Sie war die Tochter eines Fabrikanten und einer Bankierstochter, ihre Schwester war die Malerin Charlotte Berend-Corinth. Alice besuchte das Gymnasium und schrieb dann ab 1898 Beiträge für verschiedene Zeitungen. Im Jahre 1904 heiratete sie in London John Jönsson, einen einigermaßen erfolglosen schwedischen Schriftsteller. Beide wohnten zunächst in Berlin-Tiergarten, in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg in Florenz und danach in Berlin-Zehlendorf, München und Oberstdorf; zwischen 1921 und 1924 hatte sie ihren Wohnsitz in Konstanz. Sie ließ sich schließlich von Jönsson scheiden und heiratete 1926 den Maler Hans Breinlinger.

Berend schrieb seit etwa 1910 eine Reihe von humoristisch bis realistischen Romanen, die häufig im Berliner Bürgertum angesiedelt waren sowie Kinderbücher. Ihre Personenbeschreibungen brachten ihr den Ruf einer „kleinen Fontane“ ein. Ihr erfolgreichstes Werk war "Die Bräutigame der Babette Bomberling" (1915), bekannt sind auch „Die Reise des Herrn Sebastian Wenzel“ (1912), „Frau Hempels Tochter“ (1913) und „Spreemann & Co.“ (1916). Ihre Romane erschienen meist im Fischer-Verlag.

1933 wurden ihre Werke von den Nationalsozialisten auf die „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt, ihre letzten beiden Werke konnten nur noch im Ausland erscheinen. Um selbst weiter im Nazi-Deutschland als Künstler tätig zu sein, sagte sich ihr zweiter Mann von ihr los und bekam ihr Vermögen zugeschlagen.  Alice Berend war "Taufschein-Jüdin", auch wenn ihr diese Religion wahrscheinlich nie etwas bedeutet hat - beide Ehemänner waren Christen, sie ließ ihre Kinder christlich taufen und trat selbst zwei Jahre vor ihrem Tod zum Christentum über. Im November 1935 emigrierte sie schließlich nach Italien, wo sie drei Jahre später nach langer Krankheit verarmt und vergessen starb - bei ihrer Beerdigung war nur der Pfarrer und die Tochter aus erster Ehe zugegen.

Wahrscheinlich ist es diesem Umstand - dem Arbeitsverbot durch die Nazis - geschuldet, dass Alice Berend nach dem Zweiten Weltkrieg selbst Literaturwissenschaftlern kaum noch ein Begriff war und ist. Nur drei ihrer Werke wurden wieder verlegt, alle anderen sind nur noch antiquarisch erhältlich. In Berlin-Moabit erinnert seit 1999 eine Straße an sie."

(Text: Wikipedia)

Im Rahmen der Langen Nacht des Buches veranstaltet der AvivA-Verlag einen Alice-Berend-Abend in den Verlagsräumen in der Emdener Straße 33. Lesung: Britta Jürgs; Beginn 21 Uhr.

13. November: Mahmud Darwisch

Mahmud Darwisch stammte aus einer landbesitzenden Familie, seine Mutter ist die Tochter des ehemaligen Bürgermeisters des Nachbarortes. Er war der zweite Sohn und hatte vier Brüder und drei Schwestern. Darwisch flüchtete 1948 mit seiner Familie in den Libanon, wo die Familie zuerst in Jezzin, nach einigen Monaten jedoch in Damur lebte. Bald kehrte Mahmud Darwisch mit seiner Familie heimlich nach Israel zurück. Da das Heimatdorf der Familie zwei Kibbuzim hatte weichen müssen, siedelte sich seine Familie im Dorf Dayru l-Assad an.

Nach einer Protestaktion wurde er als 14-Jähriger in ein israelisches Gefängnis gebracht. Er lernte in der Schule Hebräisch und las daraufhin Klassiker der Weltliteratur und die Bibel auf hebräisch. Nach dem Besuch der Oberschule in Nazaret ging er nach Haifa. 1969 ging Darwisch für ein Jahr nach Moskau, um dort zu studieren. Danach lebte er im Exil in Kairo, ab 1972 in Beirut, das er wegen des Einmarschs der Israelis 1982 verließ, danach auf Zypern, in Tunis und Paris. Seit 1996 lebte er in Amman und Ramallah. Im Juli 2007 trat Darwisch zum ersten Mal wieder in Haifa auf.

Er wurde Direktor des Palestine Research Center der PLO und Herausgeber der Zeitschrift Palästinensische Angelegenheiten sowie der Literaturzeitschrift Al-Karmal (Der Karmel). Von 1987 bis 1993 war er Mitglied des Palästinensischen Nationalrats und am 14. November 1988 Mitverfasser der Proklamation des Palästinensischen Staates. Er erhielt nationale und internationale Auszeichnungen, darunter 1983 den Lenin-Friedenspreis, 2001 den Lannan Cultural Freedom Award, 2003 zusammen mit Dan Bar-On den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück, 2004 den Prince Claus Award und 2007 den Goldenen Kranz beim internationalen Lyrikertreffen Die Abende der Poesie in Struga (Mazedonien).

Mahmud Darwisch starb am 9. August 2008 nach einer Herzoperation im Memorial Hermann Texas Medical Center in Houston. Sein Leichnam wurde nach Ramallah überführt, wo er am 12. August 2008 ein "Staatsbegräbnis" erhielt und auf einem Hügel nicht weit vom Kulturpalast begraben wurde. Er wurde auf Darwisch-Kulturpalast umbenannt.[

Mahmud Darwisch war einer der herausragenden zeitgenössischen Dichter in der arabischen Welt, und seine Gedichtbände erreichten Millionenauflagen. Er wurde weithin als die poetische Stimme des palästinensischen Volkes anerkannt. In seinen Werken setzte er sich gleichermaßen gegen Unrecht und Unterdrückung wie für eine friedliche und gerechte Koexistenz palästinensischer Araber und israelischer Juden ein. Er wurde dafür verehrt, dem kollektiven Schmerz über Vertreibung und Exil und der unsterblichen Liebe zu einer verlorenen Heimat ergreifend Ausdruck verliehen zu haben. In Europa, besonders in Frankreich, wurde seine Poesie begeistert aufgenommen. Seine Werke sind in mehr als 20 Sprachen übersetzt worden.

(Text aus Wikipedia)

Im Rahmen der langen Nacht des Buches lesen die arabischen Frauen, die sich im Kiez engagieren, am 21. November aus dem Buch von Mahmud Darwisch "Wo du warst und wo du bist" im Mädchen-Kultur-Treff Dünja, Jagowstr. 12, von 17 - 19 Uhr

 

 

14. November: Abini Zöllner

Abini Zöllner ist Redakteurin einer Berliner Tageszeitung. Vor 5 Jahren veröffentlichte sie ihre Autobiagrafie "Schokoladenkind", in der sie ihre Kinheit als Farbige in der DDR beschreibt.

Sie wuchs in Berlin-Lichtenberg auf, als schwarzes Kind einer jüdischen Mutter und eines nigerianischen Vaters, der überzeugter Kommunist war. Sie sagt: "Ich fühlte mich immer anders als andere Kinder."

Wie lebte es sich in der DDR, wenn der Vater Afrikaner und die Mutter Jüdin ist? - Auf jeden Fall anders, als man denkt. Die Entwicklung der jungen Abini zur sozialistischen Persönlichkeit wird in den achtziger Jahren jäh gestoppt, als man ihr die gewünschte Lehrstelle mit der Begründung verweigert, ihr Vater sei "Ausländer". Sie lernt Friseurin, tanzt mit Siebzehn Revue im Friedrichstadtpalast, schauspielert, heiratet den Rockstar Dirk Zöllner.

Abini Zöllner glaubt, das es zwischen den Menschen sehr viel mehr Ähnlichkeiten gibt, als gemeinhin angenommen wird: "Die Unterschiede werden konstruiert. Ich selbst habe die Klischees über Schwarze – sie sind sportlicher, sie können besser tanzen, sie können besser singen – lange Zeit geglaubt. Bis ich eines Tages feststellte: Das trifft ja auf mich gar nicht zu."

Züllner gehjt davon aus, dass jeder hat seine eigene Identität hat,. dass es aber nich einfach ist, diese zu finden. Von sich selbst sagt sie: "Meine Identität setzt sich vielleicht zu 20 Prozent aus meiner genetischen Ausstattung, 30 Prozent Umwelt und 50 Prozent mütterlicher Erziehung zusammen."

Abini Zöllner liest aus ihrem Buch "Schokoladenkind"  im Rahmen der Langen Nacht des Buches im Café Arema, Birkenstraße 30 um 19 Uhr. 

Abini Zöllner

15. November: Die Dünja-Mädchen lesen aus ihren Reise-Tagebüchern von Ihrem Besuch in Schrozberg

„Das waren die besten drei Tage in meinem Leben seit dem ich in Deutschland bin.“ so kommentierte Zeynep (18 Jahre, seit 4 Jahren in Deutschland/Berlin) ihren Besuch im Schrozberger „Güterschuppen“. Heute mussten sich die Jugendlichen aus Berlin und Schrozberg nach einer gelungenen Begegnungswoche voneinander verabschieden. Im Sommer 2006 kam es zum ersten Kontakt zwischen dem Berliner Mädchen-Kultur-Treff „Dünja“ und dem Schrozberger Jugendzentrum „Güterschuppen“. Einige Schrozberger Mädchen waren dieses Jahr bereits zum dritten Mal zu Besuch im „Dünja“ in Berlin. Endlich schaffte nun eine Gruppe aus dem Mädchen-Kultur-Treff einen Gegenbesuch in Schrozberg  zu realisieren. Die 14 türkischen, kurdischen und arabischen Musliminnen hatten zuvor kaum andere Teile Deutschlands außerhalb Berlin-Moabits kennen gelernt. Die meisten von ihnen kommen aus sozial benachteiligten Familien und verfügten somit nicht über die finanziellen Mittel, um den Ausflug zu bezahlen. Außerdem war es für alle das erste Mal, außerhalb ihrer Familien und Schule zu vereisen, da sie oft mit traditionell familiär gesetzten Grenzen konfrontiert sind. Durch die Vertrauensarbeit der „Dünja“-Mitarbeiterinnen mit den Familien der Mädchen sowie durch die finanzielle Unterstützung von dem Förderprogramm dieGesellschafter.de (Aktion Mensch) und zahlreichen Sponsoren gelang es den Berlinern die Reise zu organisieren.
Entstanden ist eine außergewöhnliche Begegnung. Die Berlinerinnen wurden nicht nur von den Jugendlichen und PädagogInnen  des „Güterschuppens“ sehr herzlich aufgenommen, sondern erfuhren auch die Offenheit der Schrozberger Bevölkerung insbesondere bei einer Stadtrallye: „Die Frau hat uns einfach in ihr Haus hereingebeten und wir haben uns unterhalten.“ (Iman, 13 Jahre, libanesischer Herkunft, in Deutschland geboren). Außerdem erlebten die Berlinerinnen auf Fahrradtouren, bei Spaziergängen und einer Kutschfahrt das Landleben und genossen die Natur. „Ich würde am liebsten mit meinen Eltern hier her ziehen.“ (Dorra, 14 Jahre, aus Tunesien, seit 10 Jahren in Deutschland/Berlin).

Am 21. November 2008 findet zwischen 17 und 19 Uhr im Moabiter Mädchen-Kultur-Treff „Dünja“, Jagowstr. 12,  eine Lesung zur „Langen Nacht des Buches“ statt. 14 Mädchen und junge Frauen werden aus ihren Reisetagebüchern, die sie während des Austauschprojekts „Moabit meets Schrozberg - Perspektivwechsel“ erstellt haben, vorlesen. Sie werden das Publikum rückblickend mit auf ihre abenteuerliche Reise nach Schrozberg nehmen

 

 

16. November: Sex - Von Spaß war nie die Rede


Volker Surmann
Uli Hannemann
Sarah Schmidt
Kirsten Fuchs

Gerade eben erschienen - die letzten Seiten des Buches sind noch warm von der Druckerpresse- hat das Buch von Volker Surmann schon alle auf sich aufmerksam gemacht. Kein Wunder - bei diesem Titel!

Sex ist wunderbar! Richtig guter, total geiler Sex ist grandios und traumhaft euphorisierend aber leider verdammt selten. Der meiste Sex ist schön. Oder recht schön. Ganz okay. Gegebenenfalls zweckdienlich. Doch es gibt auch den schlechten Sex, bei dem schief läuft, was nur schief laufen kann, wo man statt kommen lieber gehen will. Wer hat gesagt, dass es beim Liebesspiel nicht auch Verlierer gibt? Mit Beiträgen von Liv Andresen, Volker Backes, Christian Bartel, Michael Bittner, Martina Brandl, Paul Bokowski, Katinka Buddenkotte, Peter Düker, Micha Ebeling, Kersten Flenter, Kirsten Fuchs, Jan Gympel, Sarah Hakenberg, Uli Hannemann, Anny Hartmann, Andreas Hauffe, Nils Heinrich, Falko Hennig, Dr. Eckart von Hirschhausen, u.v.a.m.

Der Autor:
Volker Surmann, ist Kabarettist, Comedian, Autor, Vorleser und Mitglied der Lesebühne Brauseboys. Er versammelt in diesem Band über 40 Autorinnen und Autoren diverser sexueller Orientierungen aus der deutschen Lesebühnen-, Poetry Slam-, Comedy- und Kabarettszene mit ihren Geschichten über Pubertätskatastrophen, Verkehrspannen und Montagsautos im Bett.

Der Vorleser und die Vorleserinnen:
Uli Hannemann, 1965 in Braunschweig geboren, ist Schriftsteller. Seine Geschichten erscheinen unter anderen in der tageszeitung und werden von ihm auf der Berliner Lesebühne Reformbühne Heim & Welt und LSD – Liebe statt Drogen vorgelesen.
Seine Geschichten handeln oft vom „harten Leben“ in Berlin-Neukölln. Oft lässt er auch seine Erfahrungen und Erlebnisse als Taxifahrer, womit er zusätzlich seine Brötchen verdient, in seine Geschichten einfließen. Uli Hannemann ist aktives Mitglied der deutschen Autorennationalmannschaft (Autonama).

Sarah Schmidts (Dinslaken 1965) erste Autorenlesungen fanden 1995 im Kreuzberger Schokoladen statt. Heute verfasst sie regelmäßige Kolumnen ür die TAZ [´Sarah BSC´], verfasst Musikkritiken, entwickelte ein komplettes Solo-Abendprogramm, machte viele Lesungen quer durch Deutschland, arbeitete mit vielen verschiedenen Künstlern usammen, schrieb ein Theaterstück über Billie Holliday, brachte 2004 ihren ersten Roman „Dann machen wir’s uns eben selber“ hervor und veröffentlichte im Jahr 2007 den Kurzgeschichtenband "Bad Dates".
Über ihre Beiträge zu schriftlichem Sex stand in der Berliner Zeitung: "Einzelne Beschreibungen sind wundervoll, selten so guten Sex gelesen."
Katrin Schings / Berliner Zeitung

Kirsten Fuchs hat eine Biografie, die zeigt, dass sie (Jahrgang ´77) sehr zielsterbig ihren Weg verfolgte. Sie wuchs in Berlin auf. Nach dem Abitur begann sie ein Literaturstudium, das sie aus Verärgerung über den Universitätsbetrieb jedoch bald abbrach. Daraufhin absolvierte sie eine Ausbildung zur Tischlerin.
1993 nahm Kirsten Fuchs das erste Mal an der Schreibwerkstatt für Schüler und Jugendliche Workshop Schreiben/Schreibwerkstatt Berlin teil, wo sie seit 2000 Arbeitsgruppen leitet und ab 2005 im Vorstand ist. 1999 erhielt sie den zweiten Preis beim 8. Berliner Jugend-Literaturwettbewerb und gewann 2003 beim renommierten Berliner Literaturwettbewerb Open Mike.
Seit 2002 ist sie Mitglied der Berliner Marabühne. Von 2002 bis 2004 war sie Mitglied der Berliner Lesebühne Blauer Drache (späterer Name – nach dem Wechsel ins Bergwerk in der Bergstraße in Berlin-Mitte – Erfolgsschriftsteller im Schacht) sowie von 2003 bis 2005 der Berliner Lesebühne O-Ton Ute. Von 2003 bis 2005 war sie Kolumnistin für die taz. Seit 2007 schreibt sie Kolumnen für Das Magazin. Seit 2008 ist sie Mitglied der Chaussee der Enthusiasten.

Die drei lesen ihre Texte im Rahmen der Langen Nacht des Buches am 21. November ab 20 Uhr in der Dorotheenstädtischen Buchhandling, Turmstr. 5.

17. November: Prime Lee (Architekt und Blogger)

Der in Bayern als Sohn laotischer Eltern geborene Prime Lee liest aus seinen Blogs „Geld und andere wichtige Dinge“, „Was ist menschliche Größe“, „Schlaflos in Berlin“ und „Lokalhelden“ sowie Special: Schöner Wohnen-Live Talk. 

Als Architekt entwickelt Prime Lee Erlebnisräume für Mont Blanc, Lufthansa, DHL
und den König von Katar. Privat gestaltet er am liebsten Orte, die sehr viel kleiner  sind, und vermutlich die wichtigsten für Leib und Seele: Das eigene Zuhause.
Kein Wunder, dass sich IKEA Primes 30 qm großes Zuhause unter die Lupe genommen hat. Im IKEA Family Magazin ist Primes 36 qm große Einzimmerbude und viele Tipps für das Wohnen auf engsten Raum abgebildet. Anhand eines Publikumsgastes macht er in Echtzeit eine Wohnungsberatung.

Anschließend kann das Publikum wählen, wie es textlich weitergeht:
A) sinnlich
B) traurig
C) erotisch 

Prime Lee liest im Rahmen der Langen Nacht des Buches um 20 Uhr im "Walhalla", Krefelder Str. 6/ Ecke Essener Str., 10555 Berlin

18. November: Reginald Grünenberg

Auf seiner Homepage stellt der multi-talentierte in Berlin lebende Weltbürger sich selber vor:

Die wichtigsten geographischen Stationen meines Lebens sind die Städte München, Paris, Berlin und Tokio. Beruflich sind es meine bisherigen Tätigkeiten als Unternehmensberater und mehrfacher Unternehmensgründer. Meine Interessen liegen seit zwanzig Jahren - mit wechselnden Prioritäten - in den Bereichen Philosophie, Politik und Literatur.


Mit dieser Website möchte ich beginnen, die Ergebnisse meiner wissenschaftlichen und literarischen Arbeit zu veröffentlichen. Das geht los mit meiner Dissertation in politischer Philosophie von 1996, die jetzt endlich gedruckt vorliegt und der eine eigene Website gewidmet ist. Des weiteren liegen mehrere Romane in meiner literarischen Werkstatt, von denen der erste im Frühjahr erscheinen soll. Um für diese neue Tätigkeit die erforderliche Unabhängigkeit zu erreichen, habe ich einen Verlag gegründet.


Da ich seit November 2007 mit der Europäischen Komission in Tokio bin (www.etp.org) und viele Menschen aus aller Welt kennenlernen durfte, habe  ich einen englischen Blog eingerichtet, wo ich ausführlich und mit vielen Bildern über mein Japan-Abenteuer berichte: www.regisworld.wordpress.com  

Mein Vorfahre väterlicherseits, Conrad Grünenberg, war Ritter und Bürgermeister von Konstanz. Er war auch Autor eines großen Wappenbuchs des Mittelalters. Auf seine alten Tage ist er 1487 noch nach Jerusalem gepilgert. Darüber hat er ein Buch geschrieben, das einmalig ist wegen der faszinierenden Zeichungen von seiner Pilgerreise über Venedig ins Heilige Land.

Im Rahmen der Langen Nacht des Buches wird Reginald Grünenberg am 21. November ab 20 Uhr im Kaminzimmer des Theaters Engelbrot aus seinem Buch "Das Ende der Bundesrepublik" lesen. 

 

19. November: Holger Handtke

Holger Handtke, geboren 1968 in Berlin, ist Fernsehschauspieler.

Handtke spielte bereits als Jugendlicher in verschiedenen Fernsehproduktionen Hauptrollen, wie z.B. in "Ravioli".

Nach der Schule erlernte er den Schauspiel-Beruf und wirkte seither in unzähligen Kinofilmen und Fernsehserien mit. So beispielsweise in Der Alte, Salto Kommunale, Tatort, Die Bertinis oder Der Baader Meinhof Komplex.

Holger Handtke liest im Rahmen der Langen Nacht des Buches am 21. November ab 19 Uhr im Café der Bethania Gemeinde `Martha & Maria´
Waldstr., 32, Berliner Literatur der Zeit zwischen 1880 und 1950.
Musikalisch wird dies untermalt durch Musik von Horst Neumann, der ganz im Stil von Max Raabe auf wunderbare Weise Musik von 1900 bis 1930 intoniert.

emk