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Der Kleine Stern - ein "Hoffnungsstern" zur Einschulung

- Der sechsjährige Dogan freut sich über seinen Hoffnungsstern

- Christian Liebisch und Katharina Becker beim Rollenspiel

- Aufmerksame Eltern in der Kita Emdener Straße

- "Mond, wo bist Du?"
In der Kindertagesstätte in der Emdener Straße haben sich Mitte Juni ein paar Eltern und Kinder versammelt, um den "Kleinen Stern" kennen zu lernen. "Hoffnungssterne für Bildung" - dahinter verbirgt sich ein Teilprojekt des Lern-Erlebnis-Programms "Der Kleine Stern", das Christian Liebisch 2004 ins Leben rief und heute hier zusammen mit seiner Kollegin Katharina Becker präsentiert.
"Mond, wo bist Du?"
Becker hat ein Kniebuch mit den Geschichten des "Kleinen Sterns" vor sich und übernimmt die Rolle des Protagonisten, der sich auf die Suche nach seinem Freund, dem Mond, begibt. Der Musiker Liebisch, der unter anderem Querflöte, Geige, Saxophon und Trompete spielt, schlüpft in die anderen Rollen wie die Sonne, die liebe Erde, die ehrgeizige Wolke Sieben und den grünen Planeten. Er stimmt auch das "Energie-Lied" an, das Kindern zeigen soll, wie man ein "Schwarzes Loch" überwindet.
"Energie, Energie - schwarzes Loch, Du kriegst mich nie!"
Ursprünglich aus dem Gedanken der Sprachförderung von Kindern im Übergang vom Kindergarten zur Schule entstanden, entwickelte sich ein ganzheitliches Programm, das Lernen zu einem begeisternden Erlebnis machen soll. Über Berliner 5.000 Kinder profitieren bislang schon von diesem außergewöhnlichen Lern-Erlebnis-Programm. Gefördert wird "Der Kleine Stern" durch das Programm „Soziale Stadt“.
"Wir basteln Hoffnung"
Damit das Universum des "Kleinen Sterns" nicht nur in Kita und Grundschule lebendig ist, sondern auch zu Hause, gibt es die Veranstaltung "Hoffnungssterne für Bildung", die den Eltern das Programm näher bringt. Da sieht man dann - wie in der Kita Emdener Straße - Väter und Mütter zu Nadel und Faden greifen, wenn sie einen Kuschelstern für Tochter oder Sohn basteln. Genauer gesagt nähen sie in ihn einen Zettel mit einem Wunsch für den Bildungsweg ihres Kindes ein, den sie zuvor auf einen Zettel geschrieben haben. Für einen Vater, der Analphabet ist, übernimmt das Liebisch auch schon mal selbst, so erzählt er. Der Kuschelstern samt Wunsch soll das Kind in die Schulzeit begleiten. Eine Mutter schlägt vor, ihn in die Zuckertüte zu stecken, die es zur Schuleinführung gibt.
Wolke Sieben, Sonne, Erde, Grüner Planet im Dialog mit dem Kleinen Stern...ganz nebenbei erfahren die Eltern, wie sie mit den Figuren des Lern-Erlebnis-Programms ihre Kinder unterstützen können. Eventuelle Unsicherheiten und Ängste im Zusammenhang mit Lernen im Speziellen und Bildung im Allgemeinen werden abgebaut. Mehr Selbstbewußtsein ist ein Ziel.
"Lernen funktioniert am besten, wenn wir Lust darauf haben," so die Botschaft von Christian Liebisch und Katharina Becker. Ihr Projekt "Hoffnungssterne für Bildung" ist eines, das die Kompetenzen der Eltern in Bezug auf Bildung stärkt, ohne sie zu überfordern.
Weitere Termine für interessierte Eltern von Vorschulkindern:
Kita Huttenstr. 22a, 10553 Berlin, am 14. Juni 2010 um 15.30 Uhr
Körnerpark: Nachbarschaftsheim Neukölln, Altenbraker Str. 12a, 12051 Berlin, am 15. Juni um 18.30 Uhr, am 17. Juni um 18.30 Uhr
Gropiusstadt: Frauencafe, Löwensteinring 22, 12353 Berlin, am 23.06.10 um 16 Uhr, am 24. Juni um 19 Uhr und am 30. Juni um 16 Uhr
Mehr Informationen finden Sie auf http://www.derkleinestern.de Hier soll es ab Herbst 2010 auch kurze Videos geben, die erklären, was man alles mit dem "Kleinen Stern" machen kann.










