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Die Zucker-Zauberin Antje

Selbstgebackene Kuchen und Torten vom Feinsten gibt es neben der Arminiusmarkthalle in der Jonasstraße 7 

Backen war immer schon ihre Leidenschaft. Und seit sie vor fast fünf Jahren nach Moabit gezogen ist, kam eine zweite hinzu: Der kleine Kiez zwischen Spree und Wedding. Für die junge Geschäftsfrau Antje Menz gehören die Verwirklichung des Lebenstraums und der eigene Lebensmittelpunkt zwingend zusammen und so entschloss sich die gelernte Restaurantfachfrau (Hilton) nach Abschluss ihres Managementtrainings im Hotel Adlon in Moabit ihren Lebenstraum zu erfüllen: Die Eröffnung eines auf selbstgebackene Kuchen und Torten spezialisierten Cafés in Moabit.

Der Weg von der Idee zur Eröffnung war weit und mit vielen kleineren und größeren Hindernissen gepflastert: Es mussten geeignete Räumlichkeiten gefunden werden und als die endlich gefunden waren, musste die Finanzierung gesichert werden. Viele Banken waren zwar vom Konzept der damals gerade erst 25jährigen sehr angetan und grundsätzlich zu einer Finanzierung der Pläne bereit. Aber nicht in Moabit. „Machen Sie den Laden doch in Mitte auf. Oder in Charlottenburg. Da helfen wir Ihnen sofort.“ Das war die gängige Antwort der Banken. Aber die junge Frau ließ nicht locker, kämpfte weiter für ihren Lebenstraum, der für sie eben darin bestand, nicht nur ein Café zu eröffnen, sondern dies präzise in Moabit zu tun, wo sie ihren Lebensmittelpunkt, viele Freunde und eine neue Heimat gefunden hatte. Und schließlich gewann sie in der IBB einen geeigneten Partner. 

Es folgte eine mehr als dreimonatige Renovierungsphase und Ende März/Anfang April 2013 begannen dann aus einem kleinen Laden in der Jonasstraße 7 betörende Kuchenduftschwaden in die winterige Luft zu schweben, während die junge Frau Menz mit Hilfe ihrer hochgeschätzten Oma die Kuchen für die Eröffnung des Cafés natürlicher lebensraum am 1. April 2013 buk. 

Das liebevoll bis ins Detail eingerichtete Café lädt zum Verweilen und Staunen ein: Zum Verweilen, weil die Atmosphäre herrlich entspannt ist. Und zum Staunen, weil nicht nur die Kuchen und Torten – für die Frau Menz auf viele Familienrezepte zurückgreifen kann – sensationell schmecken, sondern auch weil die Einrichtung, das Geschirr, die Gläser für den Latte Macchiato, die Tassen, sogar das Besteck handverlesen und individuell ausgesucht wurden und so die Räumlichkeit selbst, der wunderbare Kuchen und das Ambiente zu einer kleinen Komposition verschmolzen sind, die es erlauben das Café natürlicher lebensraum als ein Juwel Moabitanischer Gastronomie zu bezeichnen. 

Dabei werden im Café natürlicher lebensraum nicht nur selbstgebackene Kuchen und Torten verkauft. Es gibt auch Quiche für die Liebhaber herzhafterer Speisen, am Wochenende Pancakes mit frischem Obst und Ahornsirup, und zusätzlich bot Inhaberin Menz vor Weihnachten eine Plätzchenwerkstatt für Kinder an. Bald wird sie die Termine für eine Kuchenwerkstatt bekanntgeben. Dort kann man in kleinen Gruppen von vier bis sechs Personen lernen, die wunderbaren Kuchen des Cafés selbst zu backen. Dass sie sich damit selbst Konkurrenz heranzüchtet, ist nicht zu erwarten: Die junge Frau Menz probiert so leidenschaftlich gerne neue Rezepte aus, dass zu erwarten ist, dass auch die Kursteilnehmer regelmäßig zum Probieren neuer Kuchen und Torten in das Café natürlicher lebensraum zurückkehren werden.

Preisrätsel

Möchten Sie auch einmal probieren? Antje Menz spendiert unter unseren Lesern einmal Kaffee und Kuchen. Der Preis wird unter allen richtigen Einsendungen verlost: 

Welche besondere Zutat, die sonst nicht in Käsekuchen verwendet wird, ist in dem cremigen Pflaumen-Käsekuchen des Café natürlicher lebensraum erhalten? 

Bitte senden Sie die Antwort bis zum 21. April 2014 an: moabiter Inselpost ℅ Café Tirree, Birkenstraße 46, 10551 Berlin oder per E-Mail an: redaktioninselpost[at]yahoo[.]de, Kennwort: Lebensraum. Der Gewinner wird in der nächsten Ausgabe der "moabiter Inselpost" im Mai 2014 bekannt gegeben.

Text & Fotos: Claudia Voggenreiter (außer Porträtfoto: Caroline Kliemt) / GB