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Freibad Moabit - ja oder nein? Am 21.3. soll entschieden werden

Vom Verein Moabit e.V. erreichte uns folgender Brief, den wir gern veröffentlichen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

morgen, am Donnerstag, 21. März stimmt das Berliner Abgeordnetenhaus über das Freibad Moabit ab.

Die Mittel für den Neubau stehen aus dem Program "Stadtumbau West" zur Verfügung. Dr. Lipinsky, der Vorstandsvorsitzende der Berliner Bäderbetreibe hat auf einer Sitzung des Sportausschusses öffentlich erklärt, dass ein Wirtschaftlichkeitsgutachten vorliegt, wonach der Betrieb des Freibades rentabel ist - ausser in völlig verregneten Sommern. Der maximale Fehlbetrag in solchen Jahren läge bei 20,000 Euro.
Der Bezirk Mitte hat eine Risikoabschirmung in dieser Höhe angeboten, so ein Brief des BA Mitte an Senator Henkel. Bis heute steht eine offizielle Antwort darauf aus. Inoffiziell lehnt der Senat dies wegen der schlechten Haushaltslage des Bezirkes ab. (Aktuelle Randnotiz: gerade ist bekannt geworden, dass der Bezirk Mitte das Haushaltsjahr 2012 mit einem Gewinn von 2 Mio Euro abgeschlossen hat).

Der Verein Moabit e.V. bietet einen Finanzierungsvorschlag für die potentiellen Betriebsverluste in schlechten Sommern an (er entwickelte dafür ein "Konzept Finanzierung"), der vom Bezirk unterstützt wird (so ein "Unterstützerschreiben Bürgermeister). Erste Förderer / Unterstützer wurden bereits gefunden ("Stiftung Zukunft Berlin" und "Total"). Wir führen Gespräche mit weiteren Firmen.

Den Senatsverwaltungen für Sport und Finanzen ist unser Vorschlag bekannt, sie stehen ihm aber skeptisch bis ablehnend gegenüber. Aber offiziell ablehnen, tut ihn auch niemand.  Hierzu ein zwei Zitate von Staatssekretär Klaus Feiler, Senatsveraltung Finanzen (aus seinen Emails an mich, die ich Ihnen gerne zur Verfügung stelle):

Klaus Feiler am 11.3.2013

„Offen gesagt kann ich mir kaum vorstellen, ein öffentliches Bad auf der Grundlage privater Förderzusagen zu bauen.“

Klaus Feiler am 12.3.2013

„Ihre Informationen sind alle falsch. Wer sagt denn eigentlich, dass es dafür ein OK vom Senat geben soll?“

Damit bezog sich Feiler auf folgenden Text von mir: „Die Berliner Bäderbetreibe würden dank des positiven Wirtschaftlichkeitsgutachten das Freibad betreiben, sofern sie das o.k. vom Senat erhalten.“

Am 30.4.2013 verfallen die Mittel aus dem Program "Stadtumbau West" und da das Program ausläuft, ist dies die letzte Chance auf das Freibad.

Wir, der Verein Moabit e.V., nehmen Herrn Wowereit beim Wort ("Bekennt Euch Zu Berlin.") und sind bereit, zum Wohle von Kinder und Jugendlichen in unserem Kiez Verantwortung zu übernehmen. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Berichterstattung. Vielen Dank."

Kontakt:

Für Rückfragen stehe ich Ihnen unter Tel. 0172-786 19 97 zur Verfügung. Philip Schreiterer, Verein Moabit e.V., www.verein-moabit.de


GB