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Dienstag, 17.05.2016

Mitmachen beim Gehsteigfest am 27. Mai 2016

Am Freitag, 27. Mai 2016, ist es wieder soweit: Berlin feiert das Fest der Nachbarn, den European Neighbours Day. Ein weiteres Mal gibt es in diesem Rahmen von 15 bis 19 Uhr das Gehsteig-Fest in der Rostocker Straße

„Alle können mitmachen, an jedem Ort.“ Aninka Ebert, Nachbarschaftskoordinatorin des Vereins Moabiter Ratschlag, ermuntert zur Teilnahme an dem Fest am 27. Mai von 15 bis 19 Uhr. 2015 seien es 30 Millionen Menschen in 36 Ländern gewesen, weiß Aninka Ebert. Es genüge fast schon, so die Moabiter Koordinatorin, Tische und Stühle herauszustellen, zu Kaffee und Kuchen einzuladen, Musik zu machen, Spiele oder Basteln anzubieten, kleine Flohmärkte auf dem Gehweg oder im Innenhof zu organisieren oder Luftballons fliegen zu lassen. Ein wenig Ordnung muss das Gehsteig-Nachbarschaftsfest, das nach Aninka Ebert eine „solidarische Nachbarschaft“ aktivieren will, natürlich schon haben. Lizenzinhaber des Festes der Nachbarn in Deutschland ist der Verband soziokulturelle Arbeit (www.das-fest-der-nachbarn.de). Er koordiniert das Fest unter der Schirmherrschaft des Europaparlaments und verteilt die Luftballons. Größere Vorhaben sollten etwa sechs bis acht Wochen vorher bei der Verwaltung angemeldet werden. Das Fest findet ja auf der Straße statt.

Das Fest der Nachbarn ist eine französische Erfindung. Erstmals wurde es 1999 in Paris gefeiert, seit 2004 dann auch in Deutschland. Es findet seither immer am letzten Freitag im Mai statt. Heute wie damals geht es darum, etwas gegen die Isolation und für die Nachbarschaft zu tun. „Nachbarschaft entdecken und leben“, nennt es Aninka Ebert. 2013 fand das Fest der Nachbarn in Berlin an 65 Orten statt. Geboten wurde ein bunter Strauß an Veranstaltungen: Flohmärkte, gemeinsames Musizieren, Märchen erzählen, lange Kaffeetafeln und vieles mehr. 2015 stieß in Moabit die Rostocker Straße dazu, mit einer „wahnwitzigen Idee“, wie Aninka Ebert findet. Entlang der rund 700 Meter langen Straße wurden 56 Häuser mit einer Wimpelkette verbunden. „Das ist ein schönes Beispiel für ein nachbarschaftliches Miteinander“, so Ebert weiter. Dazu organisierten Nachbarn Mitmach-Angebote vom Sütterlin-Schreiben bis hin zu Glücksrad. Eine Umfrage nach dem Fest hatte ein eindeutiges Ergebnis: Das Fest muss auf jeden Fall wiederholt werden.

Zum Fest der Nachbarn in kann jeder selbst etwas beitragen und ist eingeladen auf Gehsteigen und Plätzen mit den anderen zusammen zu kommen. Zum Beispiel beim Gehsteig-Fest in der Rostocker Straße in Moabit. Hier können Nachbarn zusammen in der Rikscha fahren, Krimskrams tauschen und verkaufen oder sich bei Kaffee und Kuchen austauschen.

Am Freitag, 27. Mai 2016, von 15 bis 19 Uhr in der Rostocker Straße, 10553 Berlin.

Band der Nachbarschaft

Für das Fest in der Rostocker Straße werden Wimpel-Ketten von Haus zu Haus quer über die Straße gespannt. Ein langes Band der Nachbarschaft entsteht, wenn es gelingt, dass alle mitmachen. Um 17 Uhr kommen alle zusammen zur Luftballon-Aktion. Dann werden hunderte Ballons mit eigenen Bildern und Grüßen in den Himmel fliegen.

Bunte Straße

Wer kennt schon wirklich seine Nachbarn? Auch in der Rostocker Straße wohnen alle Generationen dicht beieinander. Junge Wohngemeinschaften und Familien, alteingesessene Ur- und Neuberliner, Menschen mit verschiedensten Berufen und Hobbies. Sie alle können an diesem Nachmittag zusammenkommen und sich kennen lernen. Gelegenheit bietet der selbstgemachte Kuchen, das Moabit-Quiz oder das nachbarschaftliche Fußballturnier. Jeder kann selbst etwas Eigenes beitragen. Außerdem: Informationen aus den Einrichtungen und natürlich Musik, Speisen und Getränke. Für Geburtstagskinder sammeln wir wieder kleine Überraschungen und singen ein Geburtstagsständchen.

Klein, fein, aber...

Gleich mehrere soziale Einrichtungen, ein Café und eine Gaststätte sind Anlaufstellen auch für Besucher aus anderen Kiezen. Die Rostocker Straße ist grün und verkehrsberuhigt. Leider ist auch diese Straße gesäumt von Hundekot, es wird viel kaputt gemacht, Leerstand und Spielhalle wirken verunsichernd. Die vielen Ferienwohnungen erschweren gelebte Nachbarschaft. Deshalb ist es gut sich kennenzulernen und Ideen für ein besseres Zusammenleben zusammenzutragen. 

Veranstalterkontakt: 

Aninka Ebert im Stadtschloss Moabit, Rostocker Straße 32, unter  Tel. 39 08 12 17 oder per E-Mail an aninka.ebert[at]moabiter-ratschlag[.]de

 

Allgemein zum Fest der Nachbarn in Berlin

Das Fest der Nachbarn findet nicht zentral an einem Punkt in Berlin statt, sondern dezentral an vielen verschiedenen Orten: im Innenhof oder im Garten eines Wohnhauses bzw. an einem der unzähligen Orte.

Hier kommen Sie zu den Nachbarschaftsaktionen für diesen Tag: www.das-fest-der-nachbarn.de Koordiniert wird der Tag in Berlin vom Verband für sozial-kulturelle Arbeit e. V.

Informationen und Kontakt zu den Organisatoren: 

Weitere Informationen erhalten Sie beim European Neighbours Day unter www.european-neighbours-day.com und www.das-fest-der-nachbarn.de sowie im Koordinationsbüro des Verbands für sozial-kulturelle Arbeit. Ihr Ansprechpartner dort ist Maik Eimertenbrink, eimertenbrink[at]sozkult[.]de, Tel. 030 – 864 21 474.

Foto: Verband für sozial-kulturelle Arbeit / Text: Moabiter Ratschlag / GB