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Montag, 23.03.2015

Über das Stadtteilplenum im März 2015

Quartiersmanagerin Zeinab Hammoud berichtete über den Waldstraßen-Wettbewerb
Moderatorin Susanne Torka
Hartmut Schönknecht vom Stadtplanungsamt Mitte referierte über Green Moabit...
...und Heike Pfeiffer (S.T.E.R.N. GmbH) u.a. über die Regenwasser-Nutzung

Moabit West - Grün, intelligent und nachhaltig? Um das Stadtentwicklungskonzept „Green Moabit“ mit all seinen Facetten, um die Regenwassernutzung und den Brückenbau als Teile einer klimagerechten Entwicklung des Stadtumbau-Gebietes Moabit West sowie die bauliche Umgestaltung der Waldstraße ging es beim Stadtteilplenum im März 2015.

Es war einer der ersten frühlingshaften Abende des Jahres, als der Moabiter Ratschlag e. V. und die S.T.E.R.N. GmbH zum Stadtteilplenum in den Stadtschlosstreff einluden. Nach der Begrüßung durch Moderatorin Susanne Torka ging es am Dienstag, 17. März 2015, zunächst um das Stadtteilentwicklungskonzept Green Moabit. Hartmut Schönknecht vom Stadtplanungsamt des Bezirks Mitte berichtete darüber. Zum Einstieg machte er die Wichtigkeit des Themas Klimawandel bei einer stetig wachsenden Weltbevölkerung und wie Städte auf diese Entwicklungen eingehen können und sollten, anhand vieler Zahlen deutlich. Nur zwei Beispiele: 60 Prozent der Weltbevölkerung lebt in Städten und produziert 80 Prozent der Treibhausgase. Experten prognostizieren einen Temperaturanstieg von 2,8 Grad zwischen 2010 bis 2080.

In Berlin reduziert sich die Entwicklung des CO2-Ausstoßes glücklicherweise seit 1989, was u.a. daran liegt, dass seit dem die großen Emittenten - Industriebetriebe - abgeschaltet wurden. „Jetzt geht es im Kleinen weiter,“ so Schönknecht. Beim Thema Photovoltaik sind in Berlin die selbstgesteckten Ziele leider noch lange nicht erreicht, „da hinken wir hinterher“. Ein Solaratlas zeigt, welche Dächer in der Stadt für die Solarstromgewinnung geeignet wären. Viele gibt es z. B. in Moabit West. Der Stadtteil gilt als Siedlungsraum mit überwiegender Arbeitsplatznutzung. Hier befinden sich relativ alte Industriegebäude (73 Prozent des Bestands wurden vor 1945 gebaut). Probleme gibt es deshalb, weil über eine Photovoltaik-Nutzung die Hausbesitzer entscheiden und nicht die Gebäudenutzer. Als geglücktes Beispiel nannte er das Dach des Berliner Großmarkts, auf dem sich eine Solaranlage befindet.

2011 fand eine Potentialanalyse statt, danach ging es auf dieser Grundlage weiter vom Handlungskonzept zum Aktionsplan für Green Moabit. Eine „Visionslandkarte“ mit rund 150 Ideen entstand. Sie wendet sich an alle, die im Stadtteil eine Liegenschaft besitzen. Ein Beispiel von Siemens gefällt Hartmut Schönknecht besonders: Die Firma ließ alle Mitarbeiter an einem Freitag ihre ganzen Geräte richtig ausschalten (kein Standby-Modus), was Schule machte und Siemens in der Folge eine große Energieersparnis (bis zu 30%) brachte. Solche Ideen finden sich in dem Maßnahmenkatalog von Green Moabit für private und öffentliche Eigentümer, dazu fanden auch Workshops im Stadtschlosstreff statt.

Ziel des Ganzen ist eine „Vision Green Moabit“. Wie verhält man sich, wenn man in einem solchen Gebiet lebt und arbeitet? Dazu entwickelte das Team von Hartmut Schönknecht 45 Steckbriefe, in denen z.B. von Fassadenbegrünungen, „1000 Bäumen für Moabit West“, einer Bürgerakademie und einem Ausbildungsnetzwerk die Rede ist. Vier konkrete Maßnahmenvorschläge hob er besonders hervor: 1. Green Card Moabit - ein intermodularer Mobilitätspass als Jobticket für ÖPNV, E-Bike, Car-sharing mit Parkplatzgarantie, u.a. für Anwohner und Beschäftigte mit eMobiltiy-Fahrzeugpool, 2. das Kühlen mit Regenwasser, 3. die Steigerung der Energieeffizienz im Gewerbe (wie das genannte Beispiel bei Siemens) sowie 4. die effizientere Wärmeversorgung durch Fernwärme. Momentan wird die Versorgung in Moabit West zu je einem Drittel mit Öl, Gas und Fernwärme gewährleistet, eine Umstellung auf mehr Fernwärme wäre für die Zukunft denkbar und sinnvoll.

Weitere Beispiele, die zur Energieeffizienz im Gewerbe bereits umgesetzt werden, finden sich auf dem Gebiet der Beleuchtung: 65 bis 70% kann man einsparen durch moderne LED-Lampen mit elektronischer Steuerung, Tageslichtsensoren und Bewegungsmelder. Außerdem gibt es inzwischen Solarzellenfassaden, e-Mobility und Ladesäulen bei Siemens. Von 2012 bis 2014 fanden zudem die Moabiter Energietage statt, um das hiesige Gewerbe für das Thema zu sensibilisieren. Auf dem Gebiet Bildung und Soziales empfiehlt Hartmut Schönknecht die Einrichtung einer Bürgerakademie, u.a. „um eine Kultur der Gemeinsamkeit zu entwickeln.“ Hierbei möchte er mit dem QM zusammen arbeiten.

Fazit und Ausblick: Die Marke „Green Moabit“ möchte das Bezirksamt weiter etablieren. Neben positiven baulichen Beispielen der öffentlichen Hand, wie den neu eingerichteten Radwegen und Fahrradständern, sollte vor allem unternehmerisches Denken berücksichtigt werden. Energie, Abfall/Müll und Wasser sind besonders für Firmen wichtige Themen. Und ein Steuerer oder auch Klimamanager, bei dem die Fäden zusammen laufen, wäre wichtig. Bis jetzt wurde das zwar angeregt, aber noch nicht genehmigt. Demnächst soll es eine Entscheidung des Senats dazu geben, so Schönknecht. Kooperationspartner bei der weiteren Umsetzung von Green Moabit sind neben dem Unternehmensnetzwerk Moabit und der TU Berlin (Energy Atlas, Neighbourhood Demonstrators) vor allem Climate-KIC (Stadtdialog mit den großen Versorgern wie BWB, BSR, BVG, Gasag und Vattenfall) sowie das QM Moabit West.

Weiterführende Informationen zu Green Moabit  finden Sie hier.

Da die ursprünglich angekündigte Referentin wegen des Lufthansastreiks nicht kommen konnte, übernahm Hartmut Schönknecht auch ihren Vortrag. Die TU hat sich unser Gebiet für ein Projekt ausgesucht: MOABIT WEST - Smart Sustainable District (SSD), auf Deutsch bedeutet der Titel „intelligenter nachhaltiger Bezirk“. Dazu gab es in der letzten Woche an der TU einen Workshop. Es ist eine Ausschreibung auf europäischer Ebene, bei der städtische Gebiete bei der Umsetzung wissenschaftlich begleitet werden sollen. Noch ist nichts entschieden, im Rennen sind neben Moabit West z.B. die Gebiete Central Station Area in Utrecht, Nordhavn in Kopenhagen u.a. Der große Unterschied: Bei den Konkurrenten handelt es sich um Neubaugebiete, während Moabit West ein Bestandsgebiet ist. Das könnte von Vorteil bei der Entscheidung sein, welches Gebiet nun Modell-Gebiet wird und gefördert wird. Die Bewerberstädte werden gerade vom Auslober, einem europäisches Netzwerk, besucht.

Viele Projekte laufen gerade in Moabit, z. B. die Lückenschließung des Uferwanderwegs, neue Radwege und moderne Beleuchtungsanlagen. Faszinierende Ideen gibt es auch dazu, wie man die BSR-Höfe besser nutzen könnte, um gleich dort Energie zu erzeugen.

Mehr Informationen zu CHORA CITY & ENERGY, Professor Raoul Bunschoten, TU Berlin: www.chora.orgwww.chora.tu-berlin.de

Petra Schrader, schulpolitische Sprecherin der Partei DIE LINKE, fragte, wie Schulen und Kitas im Gebiet bei Green Moabit einbezogen werden? Schönknecht: „Wir wollen das Thema von der Stadtplanung hinein ins ganze Bezirksamt bringen.“ Dies dauert aber noch, weil das Konzept erst im Oktober 2014 fertig gestellt wurde. „Jetzt müssen alle ran im Senat und Bezirk, damit ein Schuh daraus wird.“

Eine Anwohnerin kritisierte, dass so viele Anglizismen wie Green Moabit und SSD verwendet werden, warum ist das so extrem und weit weg von der hier lebenden Bevölkerung? Schönknecht: Der Grund dafür ist u.a., dass bei europäischen Ausschreibungen die Businesssprache Englisch ist.

Ist Druckluft in Moabit ein Thema? Schönknecht: Verschiedene Unternehmen verwenden Druckluft, aber nur firmenintern. Dafür zu sorgen, dass dabei nichts austritt, ist keine öffentliche Aufgabe, sondern die Aufgabe der jeweiligen Unternehmen. Betriebe können viel einsparen, z.B. bei der Einrichtung eines Gründachs. Dadurch kann sich das Regenwasserentgelt um bis zu 50 Prozent reduzieren. Oder wie im Fall einer Firma, da spart das Unternehmen durch die Einrichtung einer intelligenten Beleuchtungssteuerung viel an Kosten.

Ein Anwohner schlug vor, zuerst im öffentlichen Raum Energiesparlampen als Straßenlaternen einzusetzen. Die Stadt könne damit als Vorreiter bzw. als Vorbild und Beispiel für die Privatwirtschaft auftreten. Schönknecht: berlinweit geht das kostenmäßig nicht, aber man kann in einem Stadtteil wie Moabit West beginnen, z.B. mit der Bereitstellung von E-Ladesäulen. „Es geht um die Ideen. Wir als Stadtplaner wollen zeigen, was alles möglich ist, können aber nichts erzwingen.“ Er appellierte an die Politik, die evtl. schlussfolgern könnte, dass man Gesetze dazu erlässt oder ändert. „Was wir tun, muss immer gut für die Allgemeinheit sein, nicht für ein einzelnes Unternehmen.“

Wie ist die CO2-Bilanz von Moabit West? Schönknecht: Dazu ist jede einzelne Maßnahme zu berechnen und einzubeziehen, wie z.B. das Solardach des Großmarkts. Es handelt sich dabei aber um eine sehr schwierige Datenerfassung, weil es keine einzelne Unternehmensdaten wie Stromverbrauch aus Datenschutzgründen gibt. Die Schornsteinfegerinnung z. B. gibt ihre Daten nicht an das Land Berlin heraus.

Danach berichtete S.T.E.R.N.-Mitarbeiterin Heike Pfeiffer über die klimagerechte Entwicklung des Stadtumbau-Gebietes Moabit West. Die Radwege in der Sickingenstraße und am Neuen Ufer wurden bereits im Plenum im Oktober 2014 detailliert vorgestellt (Link). Im Folgenden erläuterte Pfeiffer zwei weitere Teilprojekte des Stadtteilentwicklungskonzepts Green Moabit:

Lückenschließung Spreeuferweg und Brücken

Ziele: das System der 20 grünen Hauptwege zu ergänzen, Fußgänger- und Radwege zu fördern und der Bau von mindestens einer (Fernwärme-) und Fußgängerbrücke über die Spree mit Ko-Finanzierung durch Vattenfall. Leider hat sich Vattenfall aktuell noch nicht geäußert, wann der Bau nun wirklich in die Realisierung geht. Es wurden dazu seitens des Bezirks baulich-räumliche Lösungsvorschläge entwickelt, Rahmenbedingungen mit Behörden geklärt, es gibt zudem Kosten- und Finanzierungsschätzungen. Der derzeitige Stand: die erste Rohfassung des Teilprojekt-Konzepts liegt vor, Maßnahmenvorschläge für die Gebäude an den Uferweg-Lücken (private und öffentliche) liegen vor. Für die Spreebrücke werden Andockmöglichkeiten geprüft sowie welcher Brückentyp am sinnvollsten und auch finanzierbar ist. Übrigens ist eine Brücke zwischen Moabit und Charlottenburg über die Spree keine ganz neue Idee, so Heike Pfeiffer. Auf einem Stadtplan der 1930er Jahre waren sogar zwei Brücken eingezeichnet.

Regenwasser-Management (nachhaltiges Wassermanagement)

Probleme: Es gibt hier einen sehr hoher Flächenversiegelungsgrad, besonders im gewerblichen Bereich. Zudem entstehen hohe Wasser-Rückstaus bei Starkregen sowie dadurch auch die Schmutzwassereinleitung in öffentliche Gewässer.

Wie kann man das Regenwasser versickern lassen oder zur Kühlung von Gebäuden und Außenräumen verwenden? Dazu werden technisch-bauliche Aspekte und die Mitwirkungsbereitschaft von privaten und öffentlichen Akteuren geklärt. Es existieren ein Finanzierungsplan sowie Handlungsempfehlungen. Der derzeitige Stand: auch diese Studie liegt in der Rohfassung vor, für ausgewählte Grundstücke, z. B. die Classic Remise und Siemens gibt es konkrete Maßnahmenvorschläge. Diese Firmen haben z. B. Probleme damit, dass es im Sommer in den Innenräumen mit teilweise über 30 bis 35 Grad Celsius zu warm zum arbeiten ist. Es geht auch um die „Niederschlagswasserbewirtschaftung“. Zu diesem Zweck kann man z.B. Zwischenspeicher bauen und Mulden zur Wassersammlung zum Versickern oder Verdunsten (zur Gebäudekühlung) errichten, sowie um die Grauwassernutzung, d. h. gesammeltes Wasser z.B. für die Toilettenspülung nutzbar machen und keine Trinkwasserqualität dafür verschwenden.

Warum sollte eine Firma dabei mitmachen? Als Kostenanreiz für sie dient die mögliche Senkung der (hohen) Gebühren für Niederschlagswasser, die bei jedem Grundstück anfallen und bei Unternehmen teilweise in die zehntausende Euro gehen. Diese Kosten kann man z. B. durch Entsiegeln und Wasserspeichern begrenzen. Einige dieser Maßnahmen rechnen sich z. Z. aber nur mit finanzieller Förderung, da zunächst einmal in bauliche Maßnahmen investiert werden muss.

Eine Anwohnerin fragte, ob es eine Bedarfsplanung für die Brücke über die Spree gibt? Heike Pfeiffer: Ein direkter Weg von/zur TU zu/von den Unternehmen wäre gut. TU-Studenten und Doktoranden, aber auch Touristen müssen derzeit große Umwege gehen. Eine „echte Bedarfsanalyse“ gebe es allerdings noch nicht. Hartmut Schönknecht: Es ist eine einmalige Chance der öffentlich-privat geteilten Kosten durch die Fernwärmeleitung, die Vattenfall plant. Die Brücke wird von Fußgängern ganz sicher genutzt werden, da es dann einen Rundweg gäbe und eine nördliche Verbindung zum Schloss Charlottenburg entstünde. Momentan wird die Machbarkeit geprüft.

Quartiersrat Knut Pankrath: wann passiert was am abgesperrten Wikingerufer? Pfeiffer: gehört nicht zum Stadtumbau-Gebiet.

Anwohner Taylan Kurt findet die Brückenidee sehr interessant. Was aber sagt die Behala dazu, kommen die Schiffe an einer solchen Brücke überhaupt vorbei? Pfeiffer: Das ist gewährleistet in Absprache mit den Wasserbehörden, da es ein Wasserweg erster Ordnung ist, auf dem Schiffe bestimmter Größenordnung fahren können müssen.

Petra Schrader gab den Hinweis, dass historische Fußgängerbrücken auch woanders reaktiviert wurden, z.B. zwischen Nieder- und Oberschöneweide verbindet eine Brücke zudem auch Rad- und Uferwege. Sie wurde dort auf Wunsch der Bevölkerung neu gebaut.

Ein Anwohner fragte, was mit dem Getränkegroßmarkt Hamberger ist, was bei dem großen neuen Gebäudekomplex mit dem anfallenden Regenwasser geschieht? Pfeiffer: Sie weiß da (noch) nichts. Wenn Hamberger nichts tut, muss er viele Gebühren zahlen. Gerade bei einem Neubau wäre es natürlich sinnvoll, über Lösungen nachzudenken, diese zu senken. Der Hamberger-Bau gehört im übrigen nicht zum Stadtumbau-Gebiet.

Anwohneranregung: kommunale Flächen kostenpflichtig den Unternehmen anbieten, die selbst nicht auf ihrem Grund eine Versickerung o.ä. einrichten können. Heike Pfeiffer nahm diesen Vorschlag auf, bemerkte dazu aber, dass Verursachergebiet und Ausgleichsfläche nicht zu weit auseinander liegen dürfen.

Ob Fassadenbewässerung, Verdunstungsbecken auf dem Dach und vieles andere mehr: „Wir wollen Leuchttürme schaffen, um Unternehmen zu motivieren, es uns nach zu tun,“ sagte Heike Pfeiffer.

Quartiersmanagerin Zeinab Hammoud vom QM Moabit West stellte unter dem Tagesordnungspunkt „Aktuelles aus dem Kiez“ das Projekt „Umgestaltung der Waldstraße“ vor. Ziel ist es, die Waldstraße zu aktivieren bzw. aufzuwerten und attraktiver zu machen. Sie berichtete von aktuellen Problemen wie dem des Bodenbelags auf dem Basketball- und Bolzplatz durch die Wurzeln der Bäume sowie von der unklaren Trennung zwischen Verkehrs - und Aufenthaltsfläche. Das QM veranstaltete zur Waldstraße einen Architektenwettbewerb. Die Entwürfe von den vier Architektenbüros, die sich daran beteiligen, können Sie sich im QM-Büro bis zum 8. April 2015 anschauen (Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-16 Uhr sowie nach Vereinbarung). Eine Informationsveranstaltung findet dazu am 14. April 2015 um 19 Uhr im SOS-Kinderdorf in der Waldstraße 23/24 statt, dort stellen die Architekten ihre Entwürfe vor. Zwei Tage später entscheidet das Auswahlgremium mit Vertretern der Verwaltung, welcher Entwurf baulich umgesetzt wird. Die Umgestaltung soll 2015/16 erfolgen, sie wird finanziert aus dem Baufonds Soziale Stadt.

Termine und Verschiedenes:

Am 29. März 2015 gibt es von 12 bis 17 Uhr einen offenen Sonntag im Stadtschlosstreff, hier mehr dazu.

Der Schulgarten Moabit ist immer mittwochs von 15 bis 18 Uhr für alle geöffnet, ab 16.4. auch immer donnerstags für zwei Stunden. Zum Ferienprogramm usw. geht es hier.

Das nächste Plenum findet ausnahmsweise an einem Mittwoch statt, und zwar am 22. April 2015. Dann geht es um das Thema Bildung in Moabit, als Gäste erwartet werden Bezirksstadträtin Smentek und der Schulrat.

Die zusammengefassten Ergebnisse und Inhalte der Stadtteilplena sind HIER nachzulesen.

Text & Fotos: Gerald Backhaus