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Über die Stadtteilwerkstatt im Februar 2017

Ideen für den Kiez 

Um die Zukunft von Moabit West ging es bei der Stadtteilwerkstatt im Februar 2017

Was fehlt in Moabit West? Was stört und was nervt? Gibt es Missstände und wenn ja welche? Was wünschen sich Anwohner und hier arbeitende Männer und Frauen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt, als das Quartiersmanagement am 25. Februar 2017 im Nachbarschaftstreff in der Rostocker Straße 32 rund 55 Menschen zu einer Stadtteilwerkstatt versammelte. Ideen von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Akteuren des Quartiers für eine positive Entwicklung im Kiez standen im Fokus des sonnigen Sonnabends. Gemeinsam wurde über Herausforderungen und Aufgaben diskutiert, die sich künftig in Moabits Westen stellen.

Die Quartiersmanagerinnen Beatrice Siegert, Aischa Ahmed und Zeinab Hammoud hatten das QM-Gebiet zuvor regional aufgeteilt in vier Kieze: den Beussel-Kiez, den Emdener Kiez, den Hutten-Kiez und den Zwingli-Kiez. Nach einführenden Worten von Moderatorin Grit Glück, Johannes Raschke von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und den drei Quartiersmanagerinnen teilten sich die Teilnehmer in vier Gruppen auf und sprachen über die Probleme und Besonderheiten des jeweiligen Kiezes. Was besonders auf den Nägeln brennt? Es ging in den einzelnen Diskussionsrunden um vielfältige Dinge - so vielfältig wie die Probleme in Moabit West sind: ungepflegte bis verwahrloste Spielplätze und Grünanlagen, die hohe Verkehrsbelastung, fehlende Parkplätze und fehlende Barrierefreiheit, unzureichendes nachbarschaftliches Miteinander und mangelhafte Bürgerbeteiligung bei großen Bauprojekten im Kiez.

In jeder der vier Kiez-Diskussionsgruppen ging es um Ideen und Verbesserungsvorschläge in den Themenbereichen öffentlicher Raum, Nachbarschaft, Bildung, Ausbildung & Jugend sowie Wirtschaft und Arbeit. Ob eine "Karnevalsparade" in Moabit, eine "Vernetzung der Netzwerke" oder eine "Ermöglichungsagentur" - von der Stärkung von Jugendtheater-Angeboten, fehlende Räume für Initiativen und antirassistischen Aufklärungsprojekten über Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit im Kiez und Qualifizierungsmöglichkeiten für junge Moabiter und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt, z. B. im Handwerk  - ein Projekt dazu sind die "Tage des Handwerks" - gingen die auf Stellwänden visuell zusammengetragenen Punkte bis hin zu baulichen Maßnahmen wie Radwegen, konkreten Sanierungsvorschlägen und zur Verkehrsberuhigung. Zum Ende der Veranstaltung konnten alle Beteiligten mithilfe von farbigen Punkten auf den Stellwänden die Vorschläge kennzeichnen, die ihnen am wichtigsten sind.

Das Quartiersmanagement Moabit West wird die Ergebnisse der Stadtteilwerkstatt in den nächsten Wochen auswerten und dann auf www.moabitwest.de veröffentlichen. Den Teilnehmern wird die Dokumentation auch per Mail zugesandt. Die Ergebnisse der Stadtteilwerkstatt gehen in die künftige Arbeit des Quartiersmanagements ein und sind ein wichtiger Bestandteil bei der Erstellung des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes (IHEK). Zu den einzelnen Themen treffen sich Arbeitsgemeinschaften, um die Ergebnisse der Stadtteilwerkstatt zu besprechen. Im kleineren Kreis werden Ideen und Projekte weiterentwickelt. Am 7. März von 18-20 Uhr kommt die AG Öffentlicher Raum im QM-Vorort-Büro in der Rostocker Straße 3 zusammen. Am 14. März trifft sich dort von 16-18 Uhr die AG Gewerbe, am 16. März die AG Bildung und am 21. März dann die AG Nachbarschaft (alle drei Termine von 16-18 Uhr im QM-Vorort-Büro in der Rostocker Straße 3).

 

 

Text & Fotos von Gerald Backhaus