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Von der Fusion des Theodor-Heuss-Gymnasiums mit der Ersten Gemeinschaftsschule Mitte 2013

Alles unter einem Dach

Das Leben ist Veränderung – oder Fusion. Die Moabiter Schulen, ihre Schülerinnen und Schüler, Eltern und Pädagogen haben hier in den letzen Jahren viele Erfahrungen sammeln können. Nun steht ab dem neuen Schuljahr im August 2013 wieder ein Zusammenschluss an: Das Theodor-Heuss Gymnasium in der Quitzowstraße wird mit der ersten Gemeinschaftsschule Mitte fusionieren. Den Titel „Gemeinschaftsschule“ mussten sich bereits vor zwei Jahren die ehemalige James-Krüss-Grundschule und die Moses-Mendelssohn-Oberschule zulegen, die ihrerseits fusionierten. Nun sind sie um die Oberstufe des bisherigen Theodor-Heuss-Gymnasiums reicher. Im Grunde ist es ganz einfach: Alles von der Klassenstufe 1 bis 13 ist nun unter einem Dach vereint, den Namen wird es weiterhin geben. Hierauf legen die rührigen Lehrer und PR-Verantwortlichen der Schule, Hermann Klimberg und Stefan Lüttschwager, Wert: „Wo Theodor Heuss draufsteht, ist auch Theodor Heuss drin!“ Was sich anhört wie ein flapsiger Werbeslogan, ist Fakt: Die Schule bietet weiterhin die Chance auf die allgemeine Hochschulreife oder das Fachabitur für Schüler der Jahrgänge 11 bis 13. Insbesondere bei Schulwechsel oder Wiedereinstieg. Das Motto ist Chancengleichheit: „Alle starten an der gleichen Stelle, für alle ist alles gleich neu!“ Die Mädchen und Jungen können hier durch gezielte Förderung in den ersten Monaten ihre kleinen und großen Schwachpunkte angehen und sich verbessern.
Zudem liegt die besondere Qualität darin, ein umfangreiches Kursangebot mit Leistungskursen in fast allen Fächern anzubieten. Diese große Bandbreite ist vor allem wichtig für diejenigen, denen das Abitur nicht „in die Wiege gelegt“ wurde, die darum eher kämpfen müssen. Hier können sie eine auf ihre Neigungen und Fähigkeiten zugeschnittene Fächerkombination wählen, wichtig auch für die Prüfungsfächer.
Wie Moabit selbst, so ist die Schülerschaft an der Theodor-Heuss-Schule bunt gemischt, hier finden sich nahezu alle Nationen wieder. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung der deutschen Sprache, von demokratischen Werten, Selbständigkeit und Lernmethoden. Man ist sich sicher, dass das gute Angebot der Schule weiterhin erhalten bleibt. Zwar hegen die Lehrer die Befürchtung, dass mit dem Verlust des Titels „Gymnasium“ auch das Interesse an der Schule schwindet. Hierfür gibt es jedoch keinen Grund – denn das ist eher eine Verwaltungsangelegenheit. Wer sein Abi haben möchte, kann es hier machen. Das Einzugsgebiet der Schule ist praktisch der ganze Norden, es gibt sogar Schüler, die dafür extra aus Brandenburg kommen. Klimberg und Lüttschwager loben zudem das gute Schulklima: „Wir haben hier noch nie Gewalt erlebt,“ so ihre überzeugte Aussage. Die Schule engagiert sich auch im Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“.

Um die Schule kennen zu lernen, gibt es Schnuppertage oder einen Probetag im Unterricht. Sich anmelden, bewerben oder weitere Infos erhalten kann man im Sekretariat - Tel. 46 90 53 40 oder im Netz: www.tho-berlin.de

Text & Fotos: Kerstin Heinze