Suche


Veranstaltungen

Logo EnergiesparratgeberMit dem EnergieSpar-Ratgeber können Sie Heiz- und Stromkosten senken

"4. Lange Nacht des Buches" und "Moabit liest"

Wie kommt ein Autor in den Waschsalon? 

Die "Lange Nacht des Buches" ist seit drei Jahren ein kultureller Glanzpunkt in Moabit und mit über 80 Lesungen und Veranstaltungen rund ums Thema Buch eines der größten Literaturevents in Berlin. Am Freitag, 18. November, ging sie in die vierte Runde und war auch 2011 wieder eingebettet in die Literaturwoche "Moabit liest!", die vom 14.11. bis 18.11.2011 an verschiedenen Orten im Kiez stattfand. Für jedes Alter und jeden Geschmack bot das Programm literarische Highlights und thematische Schwerpunkte. So lasen in der Galerie Nord nur Moabiter Autoren, in Freddy Leck sein Waschsalon reichten sich die „Jungen Wilden“ der deutschen Literaturszene die Hand, im atelier zinnobia zeigten die Autorinnen, dass Frauen ihren männlichen Kollegen in nichts nach stehen und im Stadtschloss traf sich Jung und Alt zu abwechslungsreichen Lesungen. Nebenstehende finden Sie einige Impressionsfotos.

 

Hier einige Auszüge aus dem Programm:

.

B-Laden, Lehrter Straße 27-30, 10557 Berlin:

Montag, 14.11., 19:00 Uhr: Die Moabiterin Susanne Torka präsentiert Texte zur Moabiter Geschichte.

Susanne Torka präsentiert kurze Texte, Lieder und Gedichte von den Autoren Glassbrenner, Kordon, Pangels, Ingeborg Drewitz, Herta Zinna, Wilhelm Oehlert und Günter Kunert zur interessanten Geschichte Moabits.

Montag, 14.11., 20:00 Uhr: Die Autorin Renate Schmidt liest aus ihrem Buch "Wo Schnee liegt, bin ich nicht zuhause".

Die spinnen, die Deutschen! Und die Türken? Die spinnen auch. Can ist in Deutschland geboren, aber kein Deutscher. Er ist in einer türkischen Familie aufgewachsen, aber kein Türke. Can fühlt sich nirgendwo zuhause, aber das ist nicht sein einziges Problem.. Und jetzt hat er Judith auch noch ein Kind gemacht, obwohl er immer noch an Wolfgang denkt... Eine Geschichte zwischen den Kulturen und zwischen den Geschlechtern.

.

Freddy Leck sein Waschsalon, Gotzkowskystraße 11, 10555 Berlin:

Freitag, 18.11., 19:00 Uhr: Der Autor Hermann Bräuer liest aus seinem Buch „Haarweg zur Höhle: Ein hart gerockter Heimatroman“.

Munich Rock City, Mitte der 80er. Sie sind jung, sie sind laut, sie spielen Hair Metal. Hair Metal? Genau, jener berüchtigte Musikstil, bei dem hautenge Spandex-Hosen und kunstvoll toupierte Haare wichtiger sind als Fähigkeiten am Instrument.

Freitag, 18.11., 20:00 Uhr: Der Autor Matthias Sachau liest aus seinem Roman „Kaltduscher: ein Männer-WG-Roman“.

Können Männer denken, wenn sie unter sich sind? Und wenn ja, wie lange? Fehlt ihnen außer Sex überhaupt irgendwas? Und was passiert, wenn nicht nur wahnsinnige Vermieter, russische Schläger und alte Stasi- Hausgenossen, sondern auch noch Frauen ihre Kreise stören?

Freitag, 18.11., 20:45 Uhr: Der Autor Erasmus von Meppen liest aus seinem Roman „Prälla meint er. Ein lupenreiner Liebesroman.“

Porsche-Händler Erwin Prälla hält nicht viel von seinem Sohn. Auch für Dieter, der ihn von klein auf kennt, ist Heiko ein hoffnungsloser Fall. Doch als die beiden in Vater Prällas Autohaus anheuern, staunt Dieter nicht schlecht, als der maulfaule Junior im Verkaufsgespräch plötzlich
groß herauskommt.

Freitag, 18.11., 21:30 Uhr: Der Autor Jan-Uwe Fitz liest aus seinem Roman „Entschuldigen Sie meine Störung. Ein Anstaltsroman“.

Es geht um einen Mann, der unter Menschenangst leidet, und sich zwecks Behandlung in eine private Nervenklinik begibt. Heimlich, weil er als Kassenpatient eigentlich keinen Zugang hat. Als blinder Passagier bzw. Patient besucht er alle möglichen Therapien und dreht Stück ab.

Freitag, 18.11., 22:15 Uhr: Der Autor Imran Ayata liest aus seinem neu erschienenen Roman „ Mein Name ist Revolution“.

Imran Ayata erzählt mit Sinn für Komik und Blick fürs Ganze. Inmitten einer sich cool gebenden Hauptstadt verbergen sich Geschichten und Welten, die manchem vertraut, vielen aber völlig unbekannt sein dürften.

Freitag, 18.11., 23:00 Uhr: Der Autor Deniz Utlu liest „Minimals“.

Kurzprosa zwischen Story, Essay und Lyrik. „Ich nenne meine Kurzprosa Minimals, weil ich nicht an Maximen glaube.“

 

Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord, Turmstraße 75, 10551 Berlin:

Freitag 18.11., 19:30 Uhr: Der Autor Phillip Meinhold liest aus seinem Buch „Fabula Rasa“.

Nino ist dreizehn als sein Vater plötzlich aufhört, mit ihm zu reden. Irgendwann hat Nino die Schnauze voll und haut ab: Eine Comingof- age-Story und ein Berliner Roadmovie. Es ist die Geschichte einer Vatersuche, rasant, einfallsreich und witzig erzählt von einem Sohn, dem es zum Glück nicht die Sprache verschlagen hat.

Freitag, 18.11., 20:15 Uhr: Der Autor Alexander Soth liest frische Texte aus dem Zyklus seiner „Moabit-Monologe“.

Nach „Moabit-Monologe“, „Kein besonderer Ort“ und „In Moabit alt werden“ setzt der Autor auch in diesem Jahr in lockerer Form die Reihe seiner Betrachtungen rund um den Lebensmittelpunkt Moabit fort.

Freitag, 18.11., 20:45 Uhr: Die Autorin Andrea van Baal liest aus „Reizwörter und andere Herausforderungen“.

Kurze Geschichten über Schräglagen zwischen Taipei und Tiergarten. Mit Mauerputztrupp, verstrahlten Politikern, Müttern, Rotlichtgestalten und einem sehr frustrierten Nervenarzt.

Freitag, 18.11., 22:15 Uhr: Der Autor Ralf G. Landmesser liest „Promenadendichtung“. 

Wenn man schneller schreibt als die Verlage zusagen, quellen die Schubladen über. Aus besagten Schubladen zerrt der Autor ein paar Manuskripte um das gewogene Publikum mit noctophiler Lyrik etc. zu traktieren. Cave poetam!

 

Kurt-Tucholsky-Bibliothek in Kooperation mit dem Stadtschloss Moabit, Rostocker Straße 32/ 32b, 10553 Berlin:

Freitag, 18.11., 17:00 Uhr: Das Autorenpaar Renate Müller und Prof. Wolf Wagner lesen aus ihrem Buch „ Angst und Neugier im Gepäck. Eine etwas andere Forschungsreise um die südliche Welt“.

Ein kluges Buch über eine spannende Forschungsreise in die südliche Hemisphäre, die das Autorenpaar zu einer für viele überraschenden Erkenntnis führte: Gerade die von Intellektuellen so gern verteufelte Globalisierung ist dort oft die einzige Chance zur Durchsetzung der universellen Menschenrechte für alle Mitglieder der Gesellschaft.

Freitag, 18.11., 19:00 Uhr: Der Autor Horst Bosetzky liest aus seinem Roman „Der König vom Feuerland. August Borsigs Aufstieg in Berlin.“

Ein biographischer Roman, der weit mehr ist als die Geschichte einer beispiellosen Fabrikantenkarriere. Es ist ein Panorama der geistigen und politischen Entwicklung Preußens und Deutschlands in den Zeiten des Vormärz und der industriellen Revolution.

Freitag, 18.11., 20:30 Uhr: Die Autorin Manuela Golz liest aus ihrem Buch „Ferien bei den Hottentotten“. 

Monika ist zwölf und wächst Ende der 70er Jahre in einer typischen Westberliner Familie auf: Spießige Eltern, Schrankwand und Wagenradlampe, Tagesschau um 20 Uhr … Als ihr großer Bruder in eine Landkommune in Westdeutschland zieht, verändert sich ihr Leben schlagartig…

 

atelier zinnobia , Bredowstraße 12, 10551 Berlin:

Freitag 18.11., 18:00 Uhr: Die „Mörderischen Schwestern“ Heidi Ramlow, Martina Arnold und Gisela Witte lesen aus ihren Krimi-Projekten.

„Wege ins Paradies“ von Heidi Ramelow handelt vom 22-jährigen Berliner Paul, der drei alte Leute in Irland betreut und in einen Familienzwist gerät.
Im Kurz-Krimi von Martina Arnold geht es um Familienbande. Sie sind ein Paar. Sie brauchen sich. Er braucht sie, weil er seine Wut an ihr austoben kann. Und sie braucht ihn, weil sie die Schwache ist. Immer.
Gisela Witte erzählt von Vanessa, die sich im Modehaus „Milano“ neu einkleiden will, um ihrem Liebsten zu gefallen. In der Umkleidekabine wird sie unfreiwillige Zeugin eines Mordkomplottes.

Freitag, 18.11., 19:00 Uhr: Die Autorin Johanna Merhof liest aus ihrem Roman „Heartcore – Liebe ist ein Aufstand“.

Johanna Merhof erzählt Geschichten von rauschenden Anfängen, ra­dikalen Abstürzen, der gemütlichen Umarmung der Gewohnheit und Liebe, die nicht auf einen einzigen beschränkt ist: Liebe zur Familie, Freunden, Musik und vertanzten Momenten. Ein Manifest für die lei­denschaftliche Liebe.

Freitag, 18.11., 20:00 Uhr: Die Autorin Gudrun Melorowicz liest „Die Regenwölfin“ aus der Anthologie „Wolfszauber“.

Ein Tier, das Faszination und Ängste weckt. Der Wolf. 23 Autoren erzählen seine Geschichte: Mystisch, märchenhaft, kriminalistisch oder aus dem Alltag. Gudrun Melorowicz ist eine von ihnen und liest ihre Geschichte „Die Regenwölfin“.

Freitag, 18.11., 21:00 Uhr: Die Autorin Mareike Barmeier liest aus ihrem Buch „Ü30-Erwachsen werden wir später“.

Sie sind über 30. Sie sehen sich durchaus als selbstständig und selbst­bewusst und verstehen immer noch nicht, was Ihre Eltern mit dem „Ernst des Lebens“ meinen? In ihren Kurzgeschichten und Lesebüh­nentexten seziert die Berliner Autorin genüsslich die Schwierigkeiten, Pannen und die ganzen furchtbaren Beziehungsprobleme, die in die­sem Alter einfach gehäuft auftreten.

 

Sie finden das vollständige Programm im angehängten Programmflyer oder unter www.lange-nacht-des-buches.de.

Die Veranstaltung wurde organisiert von Stadtmuster GbR in Kooperation den Quartiersmanagements Moabit-Ost und Moabit-West und ist ein Förderprojekt der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Berlin im Rahmen des Programms Zukunftsinitiative Stadtteil, Teilprogramm Soziale Stadt.

  

Veranstalterkontakt:

StadtMuster GbR, Agentur für urbanes Leben, Weydingerstr. 14-16, 10178 Berlin
t +49(0)30 88763989
m +49(0)177 7423230
stiewe[at]stadtmuster[.]de
www.stadtmuster.de

GB