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"Moabiter Theaterspektakel" spielt Oscar Wilde: ab 25. Januar geht es weiter!

Das Moabiter Theaterspektakel präsentiert sein erstes Winterstück:

„Bunbury oder Die Bedeutung, Ernst zu sein“ von Oscar Wilde

Zum ersten Mal zeigen wir zusätzlich zu unserem Sommertheater eine Winterproduktion. In einer Inszenierung von Poyraz Türkay, wieder in der ihm eigenen Handschrift, bringen wir das Erfolgsstück „Bunbury oder Die Bedeutung, Ernst zu sein“ von Oscar Wilde auf die Bühne.Der in seiner Zeit neben Bernard Shaw bekannteste Bühnenautor Englands unterhält sein Publikum bis heute mit Geist, Ironie und brillantem Witz. Auch in seiner erfolgreichsten Komödie entfacht Wilde ein wahres Feuerwerk von geschliffenen Dialogen und überraschenden Wendungen. Die Kombination aus spitzen Dialogen, Gesellschaftskritik und schierer Absurdität machen es zu einem Meisterwerk der modernen Dramatik.Hinter aller Leichtigkeit der Dialoge steht aber der Ernst von Oscar Wildes gesellschaftskritischer Persiflage der viktorianischen Mentalität mit ihrer heuchlerischen Fassade und der übersteigerten Wertschätzung von Rang, Namen und Herkunft.

Präsentieren werden wir diese Gesellschaftkomödie von Dezember bis März wieder an verschiedenen und ungewöhnlichen Aufführungsorten: Das Premieren-Wochenende wird im Atrium des Best Western Hotels gegeben, weiter geht es in unserem kleinen aber feinen Theatersaal am Moabiter Stadtschloss und in der tollen Atmosphäre der Arminius-Markthalle. Wir freuen uns auf gute Gespräche nach unseren Vorstellungen, das Publikum kann wieder auf eine außergewöhnliche Inszenierung mit ungewöhnlichem Bühnenbild gespannt sein." 

Besonders hinweisen möchten wir auf „Das lange Wochenende des Moabiter Theaterspektakels“, das, erstmalig mit drei verschiedenen Stücken, vom 14. Bis 16. März bis in der Markthalle stattfinden wird. Eine Gelegenheit für alle, die eine oder mehrere unserer zurückliegenden Inszenierungen verpasst haben! Nachdem wir Freitag Wildes „Bunbury“ spielen, geht es Samstag weiter mit unserer Gute-Laune-Erfolgs-Inszenierung „Gerüchte Gerüchte“ von Neil Simon (Produktion 2012), bevor wir das Wochenende mit unserem Sonntags-Krimi „Der unerwartete Gast“ von Agatha Christie (Sommerproduktion 2013) beschließen werden. Zwischendurch, vorher und nachher können sich die Zuschauer den kulinarischen Köstlichkeiten der Markthalle hingeben.

Zum Inhalt:

Die Grundidee ist verblüffend, aber überzeugend: Jeder Mensch braucht irgendwann ein "Phantom", um hier und da menschlicher Gesellschaft zu entkommen – und sei sie ihm ansonsten noch so lieb.
Wer wünscht sich nicht hin und wieder einen Bruder, dem man all seine schlechten Eigenschaften zuschreiben kann? Käme ein schwerkranker Freund als Ausrede für alle Lebenslagen nicht manchmal gelegen? Wer hätte nicht schon mal gerne einen Antrag auf ein Zweitleben gestellt?
Die Dandys Jack Worthing und Algernon Moncrieff genießen ihr Doppelleben: Während Algernon seine ausgedehnten Landpartien mit Krankenbesuchen bei seinem erfundenen Freund Bunbury begründet, rechtfertigt Jack seine häufigen Ausflüge in die Metropole mit seinem hoffnungslos verkommenen und hilfsbedürftigen Bruder namens Ernst. Hier lernt er Algernon´s Cousine Gwendolyn kennen und lieben – inkognito als sein eigener Bruder. Inzwischen trifft Algernon auf Jacks Mündel Cecily und verliebt sich Hals über Kopf in sie und umgekehrt. Sowohl Gwendolen als auch Cecily haben sich aber zum Ziel gesetzt, einen Mann namens Ernst zu ehelichen… woraus sich Kaskaden von Wirrnissen entwickeln…

Zum Autor:

Oscar Wilde (1854 - 1900), der nach Shakespeare meistzitierte Autor englischer Sprache ist vor allem als Prototyp des Dandies und Meister des Bonmots im Gedächtnis geblieben. Nach Studien in Dublin und Oxford und ersten literarischen Erfolgen unternahm er Vortragsreisen in Amerika und England. Er wurde als Skandalautor bekannt und seine immer wieder neuen Werke brachten ihm die Bewunderung seiner Zeit ein. 1895 wurde er wegen eines homoerotischen Verhältnisses nach einem spektakulären Prozess zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, ein Schicksal, das ihn als Menschen brach.

Termine und Spielorte:

Sa, 25. Januar, 20 Uhr                       Stadtschloss Moabit
So, 26. Januar, 18 Uhr                       Stadtschloss Moabit

Sa, 15. Februar, 20 Uhr                      Stadtschloss Moabit
So, 16. Februar, 18 Uhr                      Stadtschloss Moabit

Sa, 1. März, 20 Uhr                            Stadtschloss Moabit
So, 2. März, 18 Uhr                            Stadtschloss Moabit

Langes Wochenende des Moabiter Theaterspektakels:

Fr, 14. März, 20 Uhr                         Arminiusmarkthalle
Sa, 15. März, 20 Uhr                        Arminiusmarkthalle
So, 16. März, 18 Uhr                        Arminiusmarkthalle

Fr, 21. März, 20 Uhr                          Arminiusmarkthalle
So, 23. März, 18 Uhr                          Arminiusmarkthalle

Sa, 5. April, 20 Uhr                            Arminiusmarkthalle
So, 6. April, 18 Uhr                            Arminiusmarkthalle

So, 12. April, 20 Uhr                          Stadtschloss Moabit
So, 13. April, 18 Uhr (Derniere)          Arminiusmarkthalle

Spielortadressen und Preise:

Atrium des Best Western Premier Hotel Moa Berlin
Eingang Moabogen-Center, mit der Rolltreppe in den ersten Stock fahren, dort Einlass 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn!
Stephanstrasse 38 – 43, 10559 Berlin
(10,-/5,- €)

Stadtschloss Moabit:
Rostocker Str.32, 10553 Berlin
(10,-/5,- €)

Arminiusmarkthalle/Zunfthalle Moabit:
Arminiusstraße 2-4, 10551 Berlin
(10,-/5,- €; alle drei Stücke beim „Langen Wochenende des Moabiter Theaterspektakels“ für 25,-/12,- €)

Kartenreservierung:

telefonisch: 3903 8088 und per Email:  info[at]moabiter-theaterspektakel[.]de

Kartenvorverkauf:

an der Hallen- und Theaterbar “Thussi & Armin” in der Arminius-Markthalle: Arminiusstraße 2-4, 10551 Berlin (zu den üblichen Öffnungszeiten)

Moabiter Theaterspektakel e.V.

c/o Annette Kraß, Wiclefstr. 48, 10551 Berlin, Tel. 3903 8088, Email: annette.krass[at]web[.]de oder info[at]moabiter-theaterspektakel[.]de

www.moabiter-theaterspektakel.de

Infos und Videos: Annette Kraß, Probenfotos: Günter Schmid / Gerald Backhaus