Suche


Veranstaltungen

Logo EnergiesparratgeberMit dem EnergieSpar-Ratgeber können Sie Heiz- und Stromkosten senken

Wanderausstellung "Im Land der Moabiter"

Die Ausstellung "Im Land der Moabiter" zieht am Freitag, 4. November 2011, in die Räume der Zunftwirtschaft um. Die Ausstellungsmacher nutzen die große Öffentlichkeit, da ja an diesem Tag dort auch die Feierlichkeiten zu den Quartiersratswahlen stattfinden.

Die Ausstellung zeigt viele Produkte, die seit Beginn des Projekts im Frühjahr 2010 entstanden sind. Jugendliche aus Moabit sammelten über ein Jahr lang Eindrücke aus Moabit, sie fotografierten für Moabit typische Orte, Dinge und Stimmungen, sie fragten ältere Bewohner aus dem Kiez nach ihren besonderen Erinnerungen. Die Jugendlichen wurden dabei tatkräftig unterstützt von der Jugendeinrichtungen B8, dem Dünja Mädchen-Kulturtreff und dem Jugendclub Schlupfwinkel. Sie fanden heraus: Moabit ist voller Geschichten und ein spannender Ort für die Begegnung und den Austausch der Generationen. Sie präsentieren ihr Memo-Spiel, Fotografien, Videos, individuelle Stadtpläne und Audioguides.

In 24 Bildmotiven des Spiels Find mich in... Moabit zeigen die Jugendlichen ihr Moabit. In der Begleitbroschüre des Spiels sind Statements zu den jeweiligen Motiven abgedruckt, man findet die Namen der Fotografinnen und Fotografen und Texte, die aus den Interviews entstanden sind. Sowohl die Jugendlichen als auch die älteren Bewohner Moabits zeigen Ausschnitte aus ihrem Leben, die einen durch Fotografien. Sie erzählen von zerplatzten Träumen, von neuer Hoffnung und davon, was sie sich für ihr Moabit wünschen. Ein perfektes Geschenk, das im Vor-Ort-Büro des Quartiersmanagements in der Rostocker Straße 3 und in der Zunftwirtschaft zu bekommen ist. Die Audioguides, mit allen Spaziergängen, können ebenfalls dort ausgeliehen oder demnächst auf der Seite der Veranstalter heruntergeladen werden.

Das Projekt wurde gefördert vom Bund-Länder-Programm Soziale Stadt. Die Werkstatt liefert einen subjektiven Beitrag zur Geschichte des Quartiersgebietes, und durch den generationsübergreifenden Dialog stärkt sie die Identitätsbildung und den Austausch in Moabit-West.

Zum ersten Ausstellungsort:

Am 8. September präsentierten Jugendliche von Dünja, der B8 und aus dem Schlupfwinkel gemeinsam die Ergebnisse ihrer Geschichtswerkstatt: "Im Land der Moabiter!" Im Stadtschloss gezeigt wurden Fotografien von Lieblingsorten und verborgenen Orten im Kiez, die Jugendlichen stellten dort ihr Memo-Spiel "Find mich in Moabit" vor, und die Besucher waren dazu eingeladen, sich Audioguides auszuleihen und mit Stimmen älterer Moabiter im Ohr den Stadtteil neu zu entdecken.

 

 

Zum Spiel:

Es ist ein Ergebnis des Projekts "Im Land der Moabiter – Eine Geschichtswerkstatt in Moabit-West". Jugendliche aus Moabit sammelten über ein Jahr lang Eindrücke aus Moabit, sie fotografierten ihre Lieblingsorte und fragten ältere Bewohner aus dem Kiez nach ihren besonderen Erinnerungen. Dabei fanden sie heraus: Moabit ist voller Geschichten und ein spannender Ort für die Begegnung und den Austausch der Generationen. Gemeinsam haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den verschiedenen Produkten der Geschichtswerkstatt gearbeitet: In verschiedenen Workshops eigneten sie sich Medienkompetenzen an und stellen das Spiel Find mich in Moabit her, sie führten Interviews mit älteren Bewohnerinnen und Bewohnern und erarbeiteten daraus Audiospaziergänge und eine Fotoausstellung.

In der Broschüre "Die Fotografen und ihre Motive" finden Sie Erklärungen zu den jeweiligen Motiven auf den Karten, die Namen der Fotografen und Texte, die aus den Interviews mit älteren Menschen aus dem Kiez entstanden sind. Die Jugendlichen wurden dabei tatkräftig unterstützt von den Jugendeinrichtungen B8, Dünja Mädchen-Kulturtreff und dem Schlupfwinkel. Das Projekt wurde gefördert vom Bund-Länder-Programm Soziale Stadt, zur Stärkung der Identitätsbildung mit dem Quartier durch einen subjektiven Beitrag zur Geschichte des Quartiersgebietes mittels generationsübergreifenden Dialogs.

Die Zusammenführung der Fotografien von heute mit den Erlebnissen von damals war der Rahmen der Geschichtswerkstatt. Sowohl die Jugendlichen als auch die älteren Bewohner Moabits zeigen Ausschnitte aus ihrem Leben, die einen durch Fotografien, die anderen in Erzählungen. In dem Spiel Find mich in Moabit werden diese Ausschnitte sichtbar. Genauso wichtig sind aber die Geschichten in diesem Begleitheft:

Moabit ist ein traditionelles Arbeiterviertel, das haben wir in vielen Interviews erfahren. Die Menschen hier sind rau, aber nach kurzer Zeit sind sie doch bereit, etwas zu erzählen: Aus ihrer Kindheit nach dem Krieg zum Beispiel, als sie zwischen Bellevue und kleinem Tiergarten für 30 Pfennige die Trümmer geräumt haben. Oder sie erzählen von der Kindheit in der Reformwohnanlage in der Sickingenstraße, von der Kegelbahn im Hof, die aus einer Kegel an einer Strippe bestand. Sie erzählen von zerplatzten Träumen, von neuer Hoffnung und davon, was sie sich für ihr Moabit wünschen.

Das Spiel "Find mich in Moabit" wird durch Audioguides ergänzt, die als Ergänzung zum Spiel dazu einladen, mit Geschichten älterer Bewohner Moabits im Ohr, den Stadtteil neu zu entdecken. Die Audioguides können Sie entweder beim Quartiersmanagement in der Rostocker Straße 3 ausleihen oder von unserer Internetseite herunterladen.

Zuhause beim Spiel oder draußen auf der Straße: Wir wünschen allen viel Spaß mit den Produkten unserer Geschichtswerkstatt.

 

Kontakt:

Verena Büttner und Carsten Cremer von allourmemories. Büro für urbane Kommunikation. Carsten Cremer - Tel. +4917624039867

 

Weiter unten finden Sie die Einladung zur Ausstellungseröffnung im Stadtschloss: 

 

Fotos und Info von allourmemories / GB