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Erster Spatenstich für die neue Verladerampe

Am Mittwoch den 14.03.2012 wurde am Neuen Ufer der feierliche 1. Spatenstich für eine dort voraussichtlich im Herbst 2012 in Betrieb gehende Verladerampe vollzogen. In Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke und Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Ordnung Carsten Spallek erläuterten die Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Sybille von Obernitz, BeHaLa Geschäftsführer Peter Stäblein, Burkhard Ischler (Leiter des Berliner Büros von Siemens) und Thomas Hohlstein (Kfm. Leiter des weltweiten Gasturbinengeschäfts von Siemens) die Baumaßnahmen. Die von der BeHaLa gebaute Rampe soll dazu dienen, die von der Firma Siemens in Moabit gefertigten Gasturbinen per Schiff Richtung Westhafen zu transportieren, von wo aus sie für die internationale Verschiffung verladen werden. In Berlin befindet sich mit 3.500 Mitarbeitern aus 43 Nationen der weltweit größte Siemens Standort. Hier wird die 520 Tonnen schwere neue „SGT 5-800H“ hergestellt; die leistungsstärkste Gasturbine der Welt.

Die Rampe führt in Zukunft am Moabiter Ufer zwischen der Sickingen- und der Kaiserin-Augusta-Brücke parallel zum Charlottenburger Verbindungskanal bis zur Wasseroberfläche herunter. Dort werden die Turbinen zusammen mit dem Schwertransporter auf ein eigens dafür konstruiertes Spezialschiff verladen.

Mit Fertigstellung dieser so genannten Roll-on-Roll-off-Verladerampe, wird der zuvor 5 km lange Fahrweg der Turbinentransporte Richtung Westhafen über die Huttenstraße, Turmstraße (bzw. Alt-Moabit), und die Pulitzstraße durch die Verlagerung auf das Wasser auf 700 m verkürzt. Der übrige Transport wird auf dem Wasser stattfinden. Dadurch können die Transporte in Zukunft zur Entlastung der Anwohner nicht mehr nur nachts sondern auch tagsüber stattfinden.

Text & Fotos: HA & TS