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Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande an Jutta Schauer-Oldenburg

Heute, am 15. August 2014, erhielt unsere Quartiersratssprecherin, Jutta Schauer-Oldenburg, durch den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit in feierlichem Rahmen das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Die Anregung zur Verleihung der Auszeichnung an Jutta ist parteiübergreifend im Bezirk Mitte und im Jugendhilfeausschuss erfolgt. Das sah man dann auch an den Gästen, die Jutta zur Preisverleihung eingeladen hatte. Neben ihren politischen Wegbegleiter*innen bei den Grünen waren auch Vertreter*innen der SPD, der Linken und der CDU anwesend.

In seiner Rede begrüßte Herr Wowereit die „kluge Entscheidung“ des Bundespräsidenten, das Bundesverdienstkreuz an Jutta zu verleihen. Er bedankte sich für Juttas berufliches, soziales und politisches Engagement und erzählte von ihren beruflichen und politischen Stationen. Insgesamt 45 Jahre war Jutta als Krankenschwester beschäftigt, davon 35 Jahre im Krankenhaus Moabit, für dessen Erhalt sie sich sehr engagiert einsetzte. In diesem Zusammenhang musste sie auch Rückschläge hinnehmen. Das Krankenhaus wurde letztlich geschlossen und dennoch hat sie für die Mitarbeiter*innen Erfolge errungen. Neben ihrem politischen Engagement, zunächst bei der SPD, dann bei den Grünen, setzte sie sich stets für jugend-, schul- und gesundheitspolitische Themen ein. Nicht zuletzt engagierte sie sich auch stets für ihren Kiez - „ihr Moabit“. Der Stadtteil liegt ihr sehr am Herzen. Hier wird sie sich weiterhin einbringen.

Nachdem Herr Wowereit seine Rede beendete, war Jutta ihrerseits an der Reihe, sich mit einer kleinen Rede bei denjenigen zu bedanken, die sie für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen haben. Und Jutta wäre nicht Jutta, wenn sie diese Gelegenheit nicht auch für eine Bitte an den Regierenden genutzt hätte. Um die Ausstellung „Nicht misshandeln“ zeigen zu können – es geht um den Widerstand von Ärzten im Krankenhaus Moabit während des Naziregimes, werden ca. 15.000 Euro benötigt, um die Ausstellungstafeln aus feuerfestem Material zu zeigen. Dieses Geld hat der Bezirk Mitte nicht. Herr Wowereit versprach, sich darum zu kümmern und alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen.

Nach dem formellen Teil gab es für alle noch die Gelegenheit mit dem Regierenden Bürgermeister ins Gespräch zu kommen. Vieles wurde beredet: Die finanzielle Lage der Bezirke, Schulpolitik, Sprachförderung und die Situation der Flüchtlinge in der Gerhardt-Hauptmann-Schule. Nicht immer waren die Bezirksverordneten dabei einer Meinung mit Herrn Wowereit, was die Diskussion sehr lebhaft werden ließ.

Wir gratulieren Jutta an dieser Stelle noch mal zu dieser Auszeichnung und ihrem unermüdlichen Einsatz für soziale Belange und demokratische Werte. Es hat die richtige getroffen!

Qm