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Ausstellung MachWERK

Werkstätten zum selber machen

DIY bezeichnet Matthias Schnauss als sehr „ansteckend“. Doch handelt es sich bei dem Kürzel nicht etwa um einen Erreger, sondern um die Bewegung Do-It-Yourself (Mach es selbst), die den Initiator der MachWERK-Ausstellung begeistert. Sie zeigt die Ergebnisse des Projekts in den Räumen des Stadtschloss Treff in der Rostocker Straße. Die Veranstaltung soll denen als Ermutigung dienen, die sich unter anderen Umständen vielleicht nicht trauen oder nicht die Möglichkeiten haben sich handwerklich auszutesten. Die Arbeit nach eigenen Vorgaben soll dazu einen zwanglosen Rahmen bieten und vor allem allen Beteiligten viel Spaß bereiten. Unterstützung von den Kursbetreuern kann hierbei jeder Zeit in Anspruch genommen werden. Neben der Arbeit in der Gruppe, wie in den Nähwerkstätten bei Dünja und der Wandelbar oder der Kellerwerkstatt im Stadtschloss Moabit, spielt die Herstellung eines anfassbaren, greifbaren Produkts eine wichtige Rolle. Auch der persönliche Nutzen kommt dabei nicht zu kurz und diesem kann beispielsweise in der Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt FAHRbar nachgegangen werden.

Darüber hinaus will das Projekt dem Handwerk wieder zu mehr Platz im Alltag verhelfen, wo es seinen Stellenwert immer weiter verliert. Die Werkstücke sind allesamt praktisch einsetzbar und nicht nur Kunst zum Anschauen. Kinder und Jugendliche sollen hier ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit Holz, Gummi, Stoff und Co. machen können und erleben, was DIY ist. Eigentlich ganz einfach: Sehen was man schafft. Und es dann auch noch benutzen können.

Da dies die erste Ausstellung von MachWERK ist und das Budget für die Gestaltung knapp bemessen, haben die Mitwirkenden ihre Ausstellungsstücke einfach selbst in präsentierfähige Form gebracht. Ganz im Sinne der Veranstaltung, die durch das Förderprogramm „Soziale Stadt“ unterstützt wird. Die Ausstellung ist noch bis zum 13.2.2015 im Stadtschloss und verteilt in den Werkstätten zu besichtigen. BesucherInnen, MitmacherInnen und auch interessierte KursleiterInnen sind herzlich willkommen.

Nikolas Dürr, QM / GB