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Umfrage zum Weiterbau des Döberitzer Grünzugs

Vom 16. Januar bis zum 19. Februar 2017 befragt der Betroffenenrat Lehrter Straße Anwohner, in der Gegend Arbeitende und Besucher nach ihren Wünschen für die Planung zum Weiterbau des Döberitzer Grünzugs.

Als Döberitzer Grünzug werden die beiden Grün­ver­bindungen von der Lehrter bis zur Heidestraße und entlang der Bahngleise vom Klara-Franke-Spielplatz bis zum Hauptbahnhof bezeichnet. Mit Planung und Bau hat das Land Berlin die Grün Berlin GmbH beauftragt. Anfang Dezember hat Sebastian Thönnessen den Verlauf des Verfahrens bei der Betroffenen­rats­sitzung in der Lehrter Straße vorgestellt. 2017 wird geplant und ab 2018 beginnt der Bau.

Wie sollen beiden grünen Wege gestaltet werden?

Damit Anwohner sich aktiv einbringen und ihre Wünsche an diese Grünverbindungen artikulieren können, hat der Betroffenenrat Lehrter Straße mit der Grün Berlin GmbH im Vorfeld eine Umfrage verabredet, deren Ergebnis den Planern vor deren Planung mitgeteilt wird. Anschließend an die Planung ist selbstverständlich noch eine Bürgerbeteiligung durch die Grün Berlin GmbH vorgesehen, bei der die Pläne öffentlich vorgestellt werden und beurteilt werden können. Das Ziel dieser Umfrage ist es im Vorfeld eher allgemeine Wünsche herauszufinden und die Meinungen zu vorhandenen Problemlagen zu erfahren. Schließlich können solche Wegever- bindungen ganz unterschiedlich gestaltet sein. Mit Büschen und Bäumen, mit Spielgeräten und Bewegungselementen, mit Sitzgelegenheiten, mit Rasenflächen, mit möglichst glattem Untergrund zum Skaten, eher übersichtlich oder verwinkelt usw.

Es gibt verschiedene Konfliktpunkte: einerseits ist der Bau der grünen Wege eine Ausgleichsmaßnahme wegen Eingriffen in Natur und Landschaft (Verkehrsanlagen im Zentralen Bereich, hier: Änderungen), also müssen Anforderungen des Naturschutzes beachtet werden, andererseits sollen attraktive Wegeverbindungen für Fußgänger und Radfahrer entstehen. Die kurze Stichstraße neben den denkmalgeschützten ehemaligen Eisenbahnerhäusern, Lehrter Straße 6-8, besteht aus holprigem Kopfsteinpflaster, das an dieser Stelle historisch auch erhaltenswert erscheint. Deshalb sprechen Landschaftsplaner und bisher auch Mitarbeiter des Bezirksamts Mitte davon, dass die fünf Kleingärten an dieser Stichstraße, die nicht zu der eigentlichen Kleingartenkolonie des Zellengefängnisgeländes gehören, aufgegeben und deren Gelände in den Grünzug einbezogen werden soll. Nicht nur die Kleingartenpächter finden das schade, denn gerade Kleingärten könnten für Abwechslung sorgen und den Weg vielleicht mehr beleben als eine Baumreihe mit Rasenfläche, wie auf der anderen Seite der Lehrter Straße zwischen den Reihenhäusern an der Seydlitzstraße und den Fußballplätzen.

Was wünschen sich Anwohner, in der Gegend Berufstätige oder Besucher von diesem Weg?

Die Beantwortung der Umfrageaktion ist im Umfragezeitraum online möglich unter www.lehrter-strasse-berlin.net/umfrage-doeberitzer/

oder aber auch durch Abgabe der ausgefüllten Papierversion, die im B-Laden bereit liegt. Bitte ausfüllen und an die Adresse: b-laden[at]lehrter-strasse-berlin[.]net zurück schicken. B-Laden - Öffnungszeiten: mo + do 15-18 Uhr (oft auch länger). Zeitraum der Umfrage: 16. Januar bis 19. Februar 2017.

Auf der nächsten Betroffenenratssitzung am 7. Februar 2017 um 19 Uhr im B-Laden, Lehrter Straße 27-30, wird das Thema ausführlich besprochen. Im März soll der Betroffenenrat die Umfrage ausgewertet und der Grün Berlin GmbH übermittelt haben.

Kontakt

Betroffenenrat
Lehrter Straße 27-30
10557 Berlin
Tel + Fax: 397 52 38 (mo+do 15-18 Uhr – oft auch länger)

GB