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Dienstag, 27.08.2019

Stadtteilplenum im August 2019

"Moabit for Future"

Nach der Sommerpause luden der Moabiter Ratschlag e.V. und das Quartiersmanagement Moabit West, am 20. August 2019 wieder zum Stadtteilplenum ein. Diesmal mit einem besonderen Format. Unter dem Motto „Moabit for Future“ stellten sich verschiedene Projekte und Akteure vor, die sich vorwiegend im Bereich Klimaschutz und Ressourcenschonung engagieren. Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Susanna Torka, die das Format erklärte und die einzelnen Projekte sowie Akteurinnen und Akteure kurz vorstellte.

Bevor es losging und sich die Teilnehmer an die verschiedenen Tische mit den verschiedenen Projekten verteilten, informierte Susann Wehrmann vom Moabiter Ratschlag e.V. über den „Realitätscheck Inklusion“, an dem sich das Stadtschloss derzeit beteiligt. Durch den Realitätscheck wird untersucht, ob sich alle im Stadtschloss willkommen fühlen, egal wie alt sie sind, woher sie kommen, welchem Geschlecht sie sich zugehörig finden oder ob sie eine Behinderung haben. Hierfür wird es Workshops und Befragungen geben. An diesen dürfen und sollen alle Interessierten teilnehmen.

Nun ging es los und die Teilnehmerinnen verteilten sich an die insgesamt sechs Stände. Teilgenommen haben die Träger Machbarschaft e.V. , die Baufachfrauen Berlin e.V., atip:tap e.V., der kulturelle und naturwissenschaftliche Bildungsverbund, das Projekt Moabit – klimafit  und eine Vertreterin der Foodsharing-Initiative. Sie informierten über aktuelle Projekte und darüber wie man selbst aktiv werden kann um die Zukunft anders und besser zu gestalten.

Machbarschaft e.V.:

Die “Machbarschaft“ wurde am 8. April 2017 von acht Moabiter Nachbar*innen gegründet, um ihre Nachbarschaft besser stärken und gestalten zu können. Mit dem offenen Wohnzimmer in der Waldenser Str. 13 haben sie einen Ort gefunden an dem sie diesem Ziel ein Stückchen näher kommen.

An ihrem Stand konnte man nachhaltiges Mückenspray mischen. Benötigt wurden dafür 5 EL klarer Alkohol (mind. 40 %), Wasser und 7-10 Tropfen ätherisches Öl z.B. Citronella oder Eukalyptus. Alle Zutaten wurden in eine Glasflasche gefüllt, die nach Gebrauch immer wieder verwendet werden kann. Laut Machbarschaft e.V. wurde das Spray auch schon an der Ostsee erfolgreich auf seine Wirksamkeit getestet.

die Baufachfrauen Berlin e.V.

Der gemeinnützige Verein BAUFACHFRAU Berlin e.V. wurde 1988 mit dem Ziel gegründet, die Chancen von Frauen in handwerklichen, technischen und gestalterischen Berufen zu stärken. Ressourcenschonung, Wieder- und Weiterverwendung sind wichtige Themen der Baufachfrauen.

Mit ihrem .hikk lokal mobil waren sie auch auf dem Stadtteilplenum vertreten. Sie bieten verschiedene Mitmach-Upcycling-Workshops mit Restholz an. Außerdem kann man sie auch beim Gütermarkt des ZK/U finden, dort bieten sie ebenfalls Workshops mit Restholz an sowie eine Restholzbörse dort kann Restholz das selbst nicht benötigt wird abgegeben und anderes dafür mitgenommen werden.

Wer die Baufachfrauen auf dem Stadtteilplenum verpasst hat, hat beim Perlenkiezfest (30.08.19) und bei Festival für selbstgebaute Musik (13.-15.09.19) Gelegenheit bei einem Upcycling-Workshop oder dem Bau von Canjons mitzuwirken.

Informationen zum Perlenkiezfest finden Sie hier: http://www.moabitwest.de/Perlenkiezfest.6794.0.html

Informationen zum Festival für selbstgebaute Musik finden Sie hier: http://www.selbstgebautemusik.de/

a tip:tap e.V

a tip: tap e.V. (ein Tipp: Wasserhahn) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Nutzung von Leitungs- als Trinkwasser einsetzt und dadurch den Verbrauch an Plastik und den CO2-Emissionen aufgrund von Transportwegen vermindern will.  Beim Stadtteilplenum informierten sie über Ihre Aktion #machseinfach – Trinkwasser ist Klimaschutz. Dabei nimmt man ein Schluck Leitungswasser in den Mund und sagt „Mach’s einfach – trink Leitungswasser“ und postet ein lustiges Video davon auf Facebook, Instagram oder Youtube unter dem #machseinfach. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und zum Umstieg von Wasser aus der Flasche, auf Leitungswasser zu animieren. Leitungswasser ist nämlich umweltfreundlich, gesund und günstig und man spart sich das Schleppen von.

Der kulturelle und naturwissenschaftliche Bildungsverbund

Im kulturellen und naturwissenschaftlichen Bildungsverbund haben sich Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Kultureinrichtungen und Projektträger aus Moabit Ost und West zusammengeschlossen, um gemeinsam den Bildungsstandort Moabit zu stärken. Die Kooperationspartner organisieren bspw. Projekte und Workshops. Von einem aktuellen Projekt das an der Miriam- Makeba Grundschule stattfand, zeigte der Bildungsverbund beim Plenum einen kurzen Film. Unter dem Titel „Pacha Mama Moabit: Tanztheater für ein sauberes Moabit“ entwickelten drei 4. Klassen ein Theaterstück. Jede Klasse hatte ein eigenes Thema. Dazu zählten: „Recht auf sauberes Wasser“, „Recht auf saubere Luft“ und „Recht auf saubere Erde“. Nach einer intensiven Woche voller Proben, durfte jede Klasse ihr Stück sowohl einzeln als auch in einer großen Aufführung aller Klassen zeigen. Unterstützt wurden die Schüler von Tanztheater- und Umweltpädagoginnen.

An dem Stand wurde zudem über das Projekt „Moabit klimafit“ informiert, dass an vier Einrichtungen (Ottospielplatz, ZK/U, Jugendverkehrsschule und Schulumweltzentrum/ Schulgarten Moabit) im Stadtteil umgesetzt wird. Ziel der Maßnahme ist es, die genannten Einrichtungen hinsichtlich ihrer umweltpädagogischen Angebote zu stärken.

Klima Moabit

La Red e.V. und Ingenieure ohne Grenzen informierten an ihrem Stand über das Projekt Klima Moabit. Außerdem konnte man sich im Raum die Ausstellung zu Klima Moabit lokal<>global anschauen, ein Projekt bei dem die Bedarfe, Erfahrungen und Interessen von Neuzugewanderten aufgegriffen und mit bestehenden Maßnahmen der lokalen Klimaschutzakteure verbunden werden.

Foodsharing

Helen Eckstein informierte an ihrem Stand über die Foodsharing-Initiative. „Foodsharer“ sind Menschen die sich gegen Lebensmittelverschwendung engagieren. Sie “retten” ungewollte und überproduzierte Lebensmittel in privaten Haushalten sowie von kleinen und großen Betrieben. Sie setzen sich für einen Wegwerfstopp und gegen Verpackungen in Supermärkten ein. Die Organisation der Aktivitäten läuft über die Online-Plattform foodsharing.de. Helen Eckstein erklärt dem Plenum, wie sie selber aktiv werden können und wie man Teil einer Gruppe wird die dann zu den Supermärkten geht und vor Ort Lebensmittel abholt. Weitere Informationen unter: www.foodsharing.de

Termine & Sonstiges:

Das nächste Stadtteilplenum findet am 17. September wie gewohnt im alten Format statt. Hauptthema sind die Schulen in Moabit sowie die Schulbauoffensive. Zu Gast sind Bezirksstadtrat Carsten Spallek (Stadtrat für Schule, Sport und Facility Management) und Thorsten Lüthke (Leiter des Schulamtes). Beim darauffolgenden Stadtteilplenum (22.10.19) wird erneut ein  anderes Format erprobt. „Speed Dating mit deinen Kiez“: hier können neue Bewohner auf schnellem Weg neue und alte Moabiterinnen und Moabiter kennenlernen und sich bspw. über Lieblingsplätze im Kiez informieren. 

28. August: Moabiter Sportfest/ 10:00-15:00 Uhr/ Poststation

30. August:Perlenkiezfest/ 15:00-19:00 Uhr/ auf der Birkenstraße zwischen Perleberger Straße und Bandelstraße.

7. September: Offene Samstag im Stadtschloss ist diesmal unterwegs, mit Moabit Hürdenfrei bei einem Spaziergang durch den Huttenkiez, mit dem Bilderbuchkino in der Kurt-Tucholsky-Bibliothek durch die Fantasie und kulinarisch mit der Foodsharing Initiative

13. September:Das Große Sommer-Spektakel in der Botschaft für Kinder/ 16:00-22:00 Uhr/ Lehrter Str. 66, 10557 Berlin

14. September: Moabiter Kiezfest/ 12:00-21.00 Uhr

14./15. September: Festival für selbstgebaute Musik/ ZK/U

26. September: Kiezspaziergang der Stadtteilkoordination im Westfälischen Viertel