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Theaterspektakel in Moabit 2011 - alle Termine von Juni bis September hier
Moabiter Theaterspektakel: Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit
In diesem Jahr schon zum neunten Mal präsentiert das Moabiter Theaterspektakel auf der Freilichtbühne des Moabiter Stadtschlosses eine Sommer-Komödie, gut getimt fast wieder parallel zur Fußball-WM...
Und es geht einmal mehr um Liebesdinge, aber auch Intrigen allererster Kajüte. "Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit" lässt kein Auge trocken.
Außerdem können sich die Zuschauer auf hoffentlich laue Sommerabende, eine gemütliche Bewirtung in Biergartenatmosphäre und einen Plausch mit den tollen Darstellern freuen.
Der Regisseur Poyraz Türkay, der zum zweiten Mal mit dem Moabiter Theaterspektakel arbeitet, setzt in seiner Inszenierung unerwartete Akzente und betont den Spielcharakter und die Lust an Verkleidung und Verstellung.
Zum Inhalt:
Endlich ist der Tag da, an dem Figaro seine Liebste heiraten will da kommt ihm sein Herr, der Graf, in die Quere. Doch Figaro wäre nicht der gewitzte Diener, wenn er sich einfach geschlagen gäbe. Er zettelt mit seiner Braut und der Frau des Grafen ein Komplott an. Der Page soll die Eifersucht des Hausherrn wecken. Alles steht auf tönernen Füßen und als dann noch die Haushälterin darauf besteht, von Figaro geheiratet zu werden, weil er ihr einst die Ehe versprach, laufen die Dinge aus dem Ruder. Doch nach etlichen Verwicklungen kommt es, wie es kommen muss
alle landen am Ende dieses tollen Tages doch noch im richtigen Bett
Le mariage de Figaro ist das berühmteste Werk des französischen Dramatikers Beaumarchais (), das mit schlagfertigem Witz, mit einer überbordenden komödiantischen Handlung und brillanten Dialogen glänzt.
Nebenbei wirft Beaumarchais mit dieser unterhaltsamen Komödie einen scharfen Blick auf ungerechte Abhängigkeitsverhältnisse und Formen von Machtmissbrauch, die bei der Veröffentlichung im Jahre 1778 den französischen König erzürnten und uns auch heute immer noch nicht unbekannt sind. So fiel Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit zunächst der Zensur zum Opfer und wurde erst sechs Jahre nach der Entstehung in der Pariser Comédie Française uraufgeführt. Das Stück bildete den mittleren Teil einer Trilogie (1775 Der Barbier von Sevilla und 1792 Die schuldige Mutter) und diente später Wolfgang Amadeus Mozart als Inspiration für seine Oper Die Hochzeit des Figaro.
Auf MoabitOnline hat Jürgen Schwenzel, von dem auch die Probenfotos stammen, darüber berichtet:
Termine:
Fr, 17. Juni, 20 Uhr (Premiere)
Sa, 18. Juni, 20 Uhr
So, 19. Juni, 18 Uhr
24. Juni, 20 Uhr
25.Juni, 20 Uhr
26. Juni, 18 Uhr
8. Juli, 20 Uhr
9. Juli, 20 Uhr
10. Juli, 18 Uhr
2. September, 20 Uhr
3. September, 20 Uhr
4. September, 18 Uhr
9. September, 20 Uhr
10 September, 20 Uhr
11. September, 18 Uhr
Spielort:
Freilichtbühne im Stadtschloss Moabit, Rostocker Str.32, 10553 Berlin
Bei kritischer Witterung wird drinnen im angrenzenden Gebäude gespielt.
Eintritt:
Unser Motto Eintritt frei, Spende gern!, bei der jeder so viel geben kann, wie es ihm wert war bzw. wie er eben kann, hat sich bisher bewährt. Viele kommen daher auch ein zweites oder drittes Mal
Weitere Infos:




